Das gab’s noch nicht: Kreuzfahrtschiff mit U-Boot an Bord – SEABOURN VENTURE

SEABOURN VENTURE

SEABOURN VENTURE – Seabourn’s erstes Ultra-Luxus-Expeditionsschiff

Der Carnival-Konzern hat den Namen des ersten Ultra-Luxus-Expeditionskreuzfahrtschiffs für Seabourn Cruise Line bekannt gegeben: SEABOURN VENTURE wird das erste von zwei Schiffen dieser Reihe heißen. Beide Schiffe Expeditions-Kreuzfahrtschiffe, die für Seabourn gebaut werden, sollen Eisklasse PC6 bekommen und damit für Polarregionen geeignet sein. Jedes schiff soll über 132 Luxus-Veranda-Kabinen für 264 Passagiere verfügen. Darüber hinaus sollen neben 24 Zodiacs an Bord auch Kajaks mitgenommen werden, um hautnahe Naturerlebnisse anbieten zu können.

Das Non-plus-ultra dürften allerdings U-Boote sein, die für kleine Unterwasser-Expeditionen an Bord genommen werden sollen!

Die Expeditionsschiffe der Luxus-Klasse für Seabourn Cruise Line werden auf der italienischen Werft T. Mariotti in Genua gebaut. Ablieferung der SEABOURN VENTURE (IMO 9862023) ist für Juni 2021 vorgesehen. Die erste Arktis-Kreuzfahrt soll im Spätsommer 2021 erfolgen. Für Mai 2022 wird die Ablieferung des Schwesterschiffs (IMO 9862035) angepeilt.

Jedes Schiff wird 170 Meter lang und mit etwa 23.000 gross tons vermessen sein.

Titelbild / Image Courtesy Seabourn Cruise Line

30 Jahre STAR PRINCESS / COLUMBUS

Columbus

Vor 30 Jahren: Ablieferung der STAR PRINCESS

Die heutige COLUMBUS (IMO 8611398) wurde am 4. März 1989 abgeliefert. Sie wurde bei den Chantiers de l’Atlantique in Saint Nazaire gebaut. Das Schiff war im Mai 1988 noch als SITMAR FAIRMAJESTY vom Stapel gelaufen. SITMAR war jedoch am 1. September 1988 von P&O Princess Cruises übernommen worden, die den Neubau dann als STAR PRINCESS in Dienst stellten.

Von STAR PRINCESS über mehrere Stationen zu COLUMBUS

Nach einem Umbau auf der weltbekannten, irischen Werft Harland & Wolff lief das Schiff ab 1997 unter dem Namen ARCADIA. Ab 2003 setzte die Carnival Corporation den Cruise Liner für ihre neue Marke Ocean Village ein. Das Schiff erhielt ebenfalls den Namen OCEAN VILLAGE. Als die Marke 2010 aufgegeben wurde, wurde das Kreuzfahrtschiff an P&O Cruises Australia übertragen und trug fortan den Namen PACIFIC PEARL. Im April 2017 übernahm schließlich die britische Gesellschaft Cruise & Maritime Voyages den Cruise Liner. Sie setzt ihn seither unter dem Namen COLUMBUS ein.

Die COLUMBUS ist 245,60 Meter lang und 32,20 Meter breit. Sie ist mit einer Bruttoraumzahl von 63.786 vermessen. Dabei verfügt sie über 801 Passagierkabinen.

Aufnahmen von einem Bordrundgang gibt es hier:

COSTA ATLANTICA und COSTA MEDITERRANEA gehen nach China

Costa Atlantica

Nach China verkauft: COSTA ATLANTICA und COSTA MEDITERRANEA

CSSC Carnival Cruise Shipping übernehmen die COSTA ATLANTICA und COSTA MEDITERRANEA. Dies wurde jetzt bekannt gegeben. Bei CSSC Carnival Cruise Shipping handelt es sich um ein Joint Venture aus der China State Shipbuilding Corporation CSSC und der Carnival Corporation. Das Joint Venture wurde gegründet, um als lokale Kreuzfahrtgesellschaft auf dem chinesischen Markt zu agieren.

Dazu soll die COSTA ATLANTICA zum Ende 2019 an die Chinesen transferiert werden, die COSTA MEDITERRANEA soll etwa ein Jahr später folgen.

COSTA ATLANTICA und COSTA MEDITERRANEA – Schiffe der Spirit-Klasse

Die beiden Schwesterschiffe wurden bei Kværner Masa in Helsinki gebaut. Beide SchiffeCosta-Mediterranea-001-1-300x150 COSTA ATLANTICA und COSTA MEDITERRANEA gehen nach China gehören zur Spirit-Klasse ebenso wie eine Reihe weiterer Kreuzfahrtschiffe im Carnival-Konzern. Beide Schiffe sind etwa 292,50 Meter lang und mit einer Bruttoraumzahl von 85.619 vermessen. Die Passagierkapazität liegt jeweils bei etwa 2.680. Registriert sind die Schiffe unter IMO 9187796 bzw. IMO 9237345.

Darüber hinaus hat die neu gegründete Kreuzfahrtgesellschaft auch zwei Neubauten bestellt. Diese sollen bei Shanghai Waigaoqiao Shipbuilding Co., Ltd. (SWS) gebaut werden. Der erste der beiden neuen Kreuzfarhtschiffe soll im Jahr 2023 in Dienst gestellt werden.