RYNDAM – drittes Schiff der Pinnacle-Klasse

Ryndam

Traditionsname für nächsten HAL-Neubau

Das dritte Schiff der Pinnacle-Klasse für Holland America Line wird RYNDAM (IMO 9837470) heißen. Das wurde nun bekannt gegeben. Das etwa 99.500 gross tons große Kreuzfahrtschiff für 2.666 Passagiere soll im Mai 2021 abgeliefert werden. Bauwerft ist Fincantieri in Marghera. Der erste Stahlschnitt hat bereits am 13. März dieses Jahres stattgefunden.

Die ersten beiden Schiffe der Pinnacle-Klasse sind die 2016 in Dienst gestellte KONINGSDAM (IMO 9692557) sowie die NIEUW STATENDAM (IMO 9767106), die 2018 in die Flotte aufgenommen wurde.

Der Name RYNDAM ist ein Traditionsname bei Holland America Line. Der nun begonnene Neubau ist bereits das vierte Schiff der Gesellschaft mit diesem Namen.

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Titelbild: (verändert): By kees torn – KONINGSDAM, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=48940192

Hotel-Schiffe der Welt

Birger Jarl

Sobald ein Kreuzfahrt- oder Passagierschiff auf Grund seines Alters und zu hoher Betriebskosten ausgemustert wird, wird es in der Regel zu einer der Verschrottungswerften der Welt gebracht, zum Beispiel in Indien, Bangladesch oder der Türkei. Die Reedereien erzielen damit zumindest noch einen Erlös durch den Schrottwert.

Manche Schiffe, wenn auch nicht viele, können aber gerettet werden und bleiben als Museums- oder Hotelschiff erhalten. Dies sind nur wenige Schiffe, und auch diese können in manchen Fällen nicht ewig erhalten werden, da der Zahn der Zeit trotz Restaurierung weiterhin an ihnen nagt. Auch die Restaurierung und der Umbau zum Hotel-Schiff ist mit hohen Investitionen verbunden.

Wir stellen einige Hotel-Schiffe der Welt vor – die wahrscheinlich bedeutendsten und am meisten bekannten.

RMS QUEEN MARY

Queen-Mary-010 Hotel-Schiffe der Welt

Nachdem die Planungen für diesen Transatlantik-Liner bereits im Jahr 1926 begonnen hatten, erteilte die Cunard Line erst 1930 den Auftrag an die Werft John Brown & Company in Clydebank in Schottland. Baubeginn war 1930, doch im Dezember 1931 wurden die Bauarbeiten auf Grund der Weltwirtschaftskrise wieder eingestellt. Nach Zusicherung einer Anleihe durch die britische Regierung konnte ab April 1934 der Bau fortgesetzt werden. Der Liner wurde schließlich 1936 für die Cunard White Star Line fertiggestellt.

Queen-Mary-010 Hotel-Schiffe der Welt

Indienststellung war am 27. Mai 1936. Der Name QUEEN MARY wich von der Namensreihe von Cunard ab. Die Namen der Passagierschiffe hatten bis dahin stets auf „-IA“ (zum Beispiel MAURETANIA) geendet. Angeblich wurde der Name QUEEN MARY auf Bitte des damaligen King George V gewählt, der sich wünschte, das Schiff nach seiner Gemahlin zu nennen. Cunard blieb darauf hin nichts anderes übrig, als seinem Wunsch zu folgen. So wurde RMS QUEEN MARY am 26. September 1934 auch durch Queen Mary getauft.

Die QUEEN MARY wurde als Transatlantik-Liner eingesetzt. Sie errang dabei auch das Blaue Band für die schnellste Atlantik-Überquerung, musste diese Trophäe zwischendurch aber auch wieder abgeben.

Queen-Mary-010 Hotel-Schiffe der Welt

Nach ihrer Zeit als Truppentransporter im II. Weltkrieg fuhr sie ab 1946 wieder für Cunard White Star Line auf dem Atlantik. Bis zur Indienststellung der SS UNITED STATES behielt sie auch das Blaue Band. Allmählich wurden die Transatlantik-Liner jedoch vom Flugzeug abgelöst, und so wurde RMS QUEEN MARY (IMO 5528793) 1967 außer Dienst gestellt.

Später erwarb die Gemeinde Long Beach die RMS QUEEN MARY und baute sie zum Hotelschiff um. Die Maschinenanlage wurde dabei ausgebaut und die Original-Schornsteine durch Plastik-Attrappen ersetzt. Die früheren Außenkabinen dienen nun als Hotelzimmer.

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ANCERVILLE – MINGHUA

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Die ANCERVILLE wurde 1962 bei den Chantiers de l’Atlantique in Saint Nazaire für die Compagnie de Navigation Paquet (CNP), später Croisières Paquet, gebaut. Das Passagierschiff wurde vom damaligen französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle getauft. Benannt wurde das Schiff nach der Stadt Ancerville, dem Geburtsort des Reederei-Gründers Nicolas Paquet. Mit einer Länge von 167,95 Metern bot der Liner Platz für 770 Passagiere. Die ANCERVILLE (IMO 5015957) wurde für einen Liniendienst von Marseille nach Dakar in Dienst gestellt. Ab 1970 wurde sie nur noch für Kreuzfahrten zu den Kanaren eingesetzt. In dieser Zeit hat sie übrigens auch sämtliche Passagiere und Besatzungsmitglieder der in Brand geratenen FULVIA ex OSLOFJORD gerettet.

Foto: Stavrobratsk [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]

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1973 erfolgte eine Verkauf an China Ocean Shipping Company. Umbenannt in MINGHUA wurde das Schiff weiterhin für Kreuzfahrten eingesetzt. Zehn Jahre Später wurde die MINGHUA außer Dienst gestellt. Seit 1986 dient sie in der chinesischen Hafenstadt Shenzhen als Hotel-Schiff. Das Schiff ist in die Shekou Sea World integriert und ist als Hotel unter dem Namen Shenzhen Cruise Inn zu finden.

Foto:: Wishva de Silva [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]


RMS QUEEN ELIZABETH 2

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Von 1965 bis 1969 wurde die QUEEN ELIZABETH 2 bei John Brown & Company in Clydebank gebaut.  Am 2. Mai 1969 wurde sie für Cunard Line in Dienst gestellt.  Sie ist 293,50 Meter lang und mit einer Bruttoraumzahl von 70.327 vermessen. Die QUEEN ELIZABETH 2 (IMO 6725418) wurde im Transatlantik-Dienst eingesetzt und war damit einer der letzten Liner auf dieser Route. 2004 wurde sie aus diesem Liniendienst abgezogen, nämlich als die neue QUEEN MARY 2 diese Route übernahm. QUEEN ELIZABETH 2 wurde noch ein paar Jahre als Kreuzfahrtschiff eingesetzt. Ihre letzte Reise endete in New York, bevor sie nach Dubai überführt wurde. Dort sollte sie zum Hotel-Schiff umgebaut werden. Ursprüngliche Planungen sahen dabei vor, das Schiff in der Palm Jumeirah zu integrieren.

Queen-Mary-010 Hotel-Schiffe der Welt

Es dauerte jedoch noch Jahre, eh der Umbau konkret wurde, aber schließlich konnte QUEEN ELIZABETH 2 am 18. April ihre Pforten als Hotel-Schiff öffnen. Sie verfügt nun über 224 Zimmer und Suiten. Außerdem stehen neun Restaurants sowie ein QE2 Spa zur Verfügung. Auch eine interkative Ausstellung über die QE2 ist an Bord zu finden.

Foto: The original uploader was Kallemax at English Wikipedia. [Public domain]

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SS ROTTERDAM

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Von 1956 bis 1959 wurde auf der Werft Rotterdamsche Droogdok Maatschappij der Transatlantik-Liner SS ROTTERDAM (IMO 5301019) für Holland America Line gebaut. Am 3. September 1959 begann die Jungfernfahrt von Rotterdam nach New York. Auf dieser Route wurde sie fortan eingesetzt. 1971 wurde dieser Dienst jedoch eingestellt, weil er unrentabel wurde. SS ROTTERDAM diente seither als Kreuzfahrtschiff.

Foto: Marczoutendijk [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]

Queen-Mary-010 Hotel-Schiffe der Welt


1997 trennte sich Holland America Line von der SS ROTTERDAM und ersetzte sie durch einen Neubau, der ebenfalls wieder ROTTERDAM hieß. Die US-amerikanische Reederei Premier Cruises übernahm den historischen Liner und setzte ihn unter dem Namen REMBRANDT ein. Premier Cruises geriet jedoch in finanzielle Schwierigkeiten und musste die REMBRANDT schon drei Jahre später auflegen.

Queen-Mary-010 Hotel-Schiffe der Welt

2003 kaufte eine niederländische Gesellschaft das Schiff und nannte es wieder um in ROTTERDAM. Seitdem wurde an dem Plan gearbeitet, das Schiff als Hotel- und Museumsschiff zu erhalten und zu betreiben. Auf Grund notwendiger aufwändiger Sanierungsarbeiten, zu der auch Asbest-Beseitigung gehörte, zog sich die Restaurierung jedoch hin und drohte auf Grund der hohen Kosten zu scheitern. Die ROTTERDAM lag auf Werften in Gibraltar, Cádiz und Wilhelmshaven, wo die Arbeiten durchgeführt wurden.

Foto:: Wikifrits [Public domain]

2009 eröffnete die SS ROTTERDAM schließlich als Hotel- und Museumsschiff in Rotterdam. 254 Kabinen stehen als Hotelzimmer zur Verfügung. Das Schiff kann aber auch besichtigt werden und bietet darüber hinaus gastronomische Angebote.

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DOULOS PHOS

Die DOULOS PHOS hat eine lange Historie. Ursprünglich wurde sie als Frachter MEDINA erbaut, und zwar schon im Jahr 1914 bei Newport News Shipbuilding in Virginia, USA. Namensgeber des Schiffs war ein Fluss in Texas. Die MEDINA war zu der Zeit eines der größten und modernsten Frachtschiffe der US-Ostküste. Der Dampfer wurde anfangs auf dem Atlantik eingesetzt und wechselte später auf den Pazifik, wo er von der amerikanischen Küstenwache eingesetzt wurde.

1948 ging das Schiff für die Gesellschaft Naveria San Miguel nach Panama und wurde zum Passagierschiff umgebaut. Es hieß fortan ROMA und bot Platz für 287 Passagiere in Kabinen Platz und weitere 694 in Schlafsälen. 1949 bis 1950 unternahm die ROMA Pilgerfahrten von Südamerika nach Europa, und zwar zum katholischen Jubeljahr 1950, wodurch sich auch der Name ROMA erklärt. Anschließend diente die ROMA als Auswandererschiff. 1952 wurde die ROMA an Linea Costa verkauft, die sie zum Motorschiff umbauen ließen. Als FRANCA C (IMO5119105) fuhr das Schiff dann zunächst auf der Route Italien – Argentinien, bevor es 1959 zum Kreuzfahrtschiff umgebaut wurde.

Queen-Mary-010 Hotel-Schiffe der Welt

1977 kaufte die Missionsgesellschaft Operation Mobilisation (OM) das Schiff, nannte es um in DOULOS und ließ es für die Betreibergesellschaft „Gute Bücher für alle“ zu einem schwimmenden Buchladen umbauen, der Häfen in aller Welt besuchte.  Die DOULOS konnte ab 2010 jedoch auf Grund der verschärften SOLAS-Bestimmungen nicht weiter betrieben werden. Ein großer Teil der historischen Ausstattung, die noch aus Holz bestand, hätte komplett umgebaut werden müssen, was die Eigner-Gesellschaft finanziell nicht leisten konnte. Dis dahin galt die DOULOS als das älteste noch fahrende Passagierschiff der Welt. Die dann gegründete MV Doulos Preservation Campaign hat sich das Ziel gesetzt, das Schiff dennoch zu erhalten, um daraus ein Hotel, Touristenzentrum oder Museumsschiff zu machen.

Foto: Chris Wood [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]

Zwischenzeitlich drohte dann doch noch die Verschrottung, bis die in Singapur ansässige BizNaz Resources International das Schiff kaufte und es in DOULOS PHOS umbenannte, um es in Singapur als Touristenattraktion zu verwenden.

Queen-Mary-010 Hotel-Schiffe der Welt

Seit einiger Zeit nun liegt die DOULOS PHOS als Hotel-Schiff auf der indonesischen Insel Bintan. Sie steht kurz vor der Eröffnung als Hotelschiff und soll dann offiziell heißen: Doulos Phos The Ship Hotel in Bintan. Die Insel Bintan ist ein beliebtes Urlaubs- und Wochenendziel für die Bewohner Singapurs, ist es doch in weniger als einer Stunde per Schiff von Singapur aus erreichbar. Doulos Phos The Ship Hotel liegt für Touristen aus Singapur sogar sehr günstig, nämlich in unmittelbarer Nähe des Fährterminals Bandar Bentan Telani.

Foto: Copyright Doulos Phos The Ship Hotel


Das historische Schiff ist der Mittelpunkt eines Hotel-Resorts, für das eigens eine kleine künstliche, ankerförmige Insel geschaffen wurde: Anchor Isle. Das Urlaubs-Resort Doulos Phos The Ship Hotel steht nun kurz vor der Eröffnung.


SS BIRGER JARL

Queen-Mary-010 Hotel-Schiffe der Welt

SS BIRGER JARL (IMO 5044893) war eine schwedische Auto- und Passagierfähre, gebaut 1952/53 für den Verkehr von Stockholm zu den Åland-Inseln und nach Turku, Finnland. Gebaut wurde die BIRGER JARL auf der Finnboda-Werft in Nacka bei Stockholm. Das Schiff mit einer Länge von 92,50 Metern und einer Vermessung von 2.798 gross tons hatte Platz für 515 Passagier und 30 Pkw. Eigner war die Rederei AB Svea.

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1973 wurde die Fähre an Jakob Line verkauft und in BORE NORD umbenannt. Sie wurde dann auf der Route Skellefteå – Jakobstad eingesetzt. Im Laufe der Zeit wurde das Schiff durch die Hände unterschiedlicher Gesellschaften weitergereicht, und es wurden immer wieder Umbauten vorgenommen. Zeitweilig diente der kleine Liner auch als Wohnschiff im Oslofjord.

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Seit 2002 heißt das Schiff wieder BIRGER JARL. Bis 2013 wurde es noch für Mini-Kreuzfahrten auf Routen durch die Stockholmer Schären und nach Finnland eingesetzt. Weil man den historischen Wert des Schiffs erkannt hat, entging es einer Verschrottung. Stattdessen wird es nun als Hotelschiff im Hafen von Stockholm genutzt. Sie liegt vor Södermalm und heißt nun M/S Birger Jarl Hotel & Hostel. Damit liegt sie auch in der Nähe des City-nahen Fähr- und Kreuzfahrt-Terminals.

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LADY HUTTON

Ein kaum bekanntes, aber nicht uninteressantes Schiff ist eine als VANADIS gebaute Luxus-Motor-Yacht. Sie wurde 1924 auf der Friedrich Krupp Germaniawerft in Kiel gebaut, und zwar für den US-amerikanischen Industriellen C.K.G. Billings. 1926 gehörte die Yacht dann schon dem amerikanischen Multi-Millionär Harrison Williams, der mit seiner Frau eine einjährige Hochzeitsreise um die Welt mit dieser 73 Meter langen Yacht unternahm.

Im Jahr 1930 bekam Woolworth-Erbin Barbara Woolworth Hutton die Yacht zu ihrem 18. Geburtstag geschenkt. Damit wurde die Luxus-Yacht in LADY HUTTON umbenannt.

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1940 kaufte die britische Royal Navy die Yacht. Nach dem II. Weltkrieg ging das Schiff weiter durch mehrere Hände. So wurde sie ab 1948 in Norwegen als Schulschiff genutzt und kam Anfang der 1950er-Jahre nach Schweden. Umbenannt in CORT ADELES wurde sie sogar als reguläres Passagierschiff auf der Route Stockholm – Turku eingesetzt. Als die Verschrottung drohte, kaufte eine Gruppe schwedischer Geschäftsleute die Yacht und machte daraus ein Hotel- und Restaurantschiff. Der Name der Yacht ist nun wieder LADY HUTTON (IMO 5125996), obwohl am Bug der Name des Hotels, nämlich Mälardrottningen (übersetzt Königin des Mälar-Sees) steht.

Foto: Holger.Ellgaard [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

An Bord des Hotelschiffs gibt es nun auch Konferenzräume und eine Sauna, außerdem eine Lounge mit gläsernem Boden, der den Blick in den Maschinenraum ermöglicht. Den besten Blick hat man von der Captains Lounge aus.

Die LADY HUTTON liegt an der kleinen, innerstädtischen Insel Riddarholmen in Stockholm. Damit liegt das Mälardrottningen Yacht Hotel & Restaurant sehr zentral in der Nähe von Stockholms Gamla Stan.

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BORE

Die BORE war eine 1959 / 1960 gebaute Auto- und Passagierfähre. Bauwerft war Oskarshamn varv in Südschweden. Die BORE (IMO 5048485) war das letzte in Skandinavien für kommerziellen Einsatz gebaute Dampfschiff. Eigner des Dampfers war die Dampfschifffahrtsgesellschaft Bore in Finnland. Diese kooperierte seinerzeit mit den schwedischen Gesellschaften EFFOA sowie Rederi AB Svea – eine Kooperation, aus der 1970 die Silja Line hervorging.

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Die BORE wurde auf der Route Turku – Mariehamn – Stockholm, hin und wieder aber auch ab Helsinki, eingesetzt. Bis 1976 versah sie diesen Dienst. Ab 1978 fuhr das Schiff für Jakob Lines unter dem Namen BOREA auf der Route Jakobstad – Skellefteå. 1984 fuhr die BOREA für die finnische Aura Line zwischen Turku und Stockholm, bevor sie bis 1987 in Turku aufgelegt wurde. Danach kam sie für Kristina Cruises als Kreuzfahrtschiff KRISTINA REGINA zum Einsatz, und zwar im Baltikum, in der Nordsee und sogar im Mittelmeer. Kristina Cruises hatten zuvor auch die Dampfmaschine gegen einen Dieselmotor austauschen lassen. 2010 wurde die KRISTINA REGINA jedoch außer Dienst gestellt, weil es zu kostspielig gewesen wäre, sie gemäß neuen SOLAS-Vorschriften umzubauen. Als historisch wertvolles Schiff wurde sie dennoch erhalten.

Foto: LPfi [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

Seit 2010 liegt das Schiff in Turku, seit 2011 ist es der Öffentlichkeit als Hotel-, Restaurant- und Museumsschiff zugänglich. Dabei ist es Teil des Seefahrtsmuseums Forum Marinum. Das Schiff hat wieder seinen ursprünglichen Namen BORE und auch die ursprüngliche Lackierung.

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Frühere Hotel-Schiffe

KUNGSHOLM – VERONICA

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Die Kungsholm (IMO 6512354) war ein Passagierschiff der Svenska Amerika Linjen, das für den Transatlantik-Dienst zwischen Göteborg und New York gebaut worden war. Bauwerft war die schottische John Brown & Company. Das Schiff war 201 Meter lang und mit 26.677 gross tons vermessen. Es hatte Platz für 700 Passagiere.

Foto: Joerg Seyler [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]

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1978 wurde der Liner an P&O verkauft und fortan als SEA PRINCESS für Kreuzfahrten eingesetzt. Im Laufe der Zeit fuhr das Schiff für unterschiedliche Gesellschaften als Eigner oder Charterer. Die Schiffsnamen waren dabei MONA LISA, OCEANIC II und schließlich wieder MONA LISA. Bereits 2010 diente die MONA LISA dann erstmals für zwei Monate als Hotelschiff in Vancouver, bevor das Schiff im Oman unter dem Namen VERONICA wiederum als Hotelschiff eingesetzt wurde.

2005 wurde der Liner schließlich in Indien verschrottet.

Verlorene Cruise Liner: Abschied von alten Schiffen

Aegean Queen

Diese Cruise Liner haben sich 2018 verabschiedet

Während der Neubau-Boom im Kreuzfahrt-Markt ungebrochen ist und die weltweite Bettenkapazität auf den Meeren immer weiter steigt, verschwanden auch einige Cruise Liner von der Bühne. Gemessen an der Zahl neuer Kreuzfahrtschiffe und deren Tonnage ist die Zahl der Liner, die 2018 in die Verschrottung gingen, aber immer noch vergleichsweise gering. Die folgenden Schiffe sind 2018 abgetreten:

Melody-009 Verlorene Cruise Liner: Abschied von alten Schiffen

Die QING (IMO 7902295), gebaut 1982 als ATLANTIC für Home Lines, ging 2018 nach fünfjähriger Aufliege-Zeit in die Verschrottung. Zwischen 1997 und 2013 war sie als MELODY für MSC Cruises gefahren. Pläne für eine Weiterbeschäftigung nach dem Verkauf hatten nie umgesetzt werden können.

Melody-009 Verlorene Cruise Liner: Abschied von alten Schiffen

Mit der AEGEAN QUEEN (IMO 6821080) ging im zurück liegenden Jahr eines der ersten Schiffe von Norwegian Cruise Lines in die Verschrottung. Sie war 1968 als STARWARD gebaut worden und für die damaligen Norwegian Caribbean Lines in Dienst gestellt worden. Anfangs hatte das Schiff sogar Platz für den Transport von bis zu 220 Pkw gehabt. Das Schiff mit klassischen Linien gehörte zuletzt den Celestyal Cruises und war in der Saison 2017 noch in Charter der türkischen etstur als AEGEAN QUEEN gefahren. Knapp 50 Jahre nach seiner Indienststellung wurde der schnittige Cruise Liner verschrottet.

Melody-009 Verlorene Cruise Liner: Abschied von alten Schiffen

Auch die OCEAN GALA ex SCANDINAVIA (IMO 8002597) war einmal als kombinierte mit Platz für 530 Pkw gebaut worden. Die dänische Fährgesellschaft DFDS hatte das Schiff für ihre Tochtergesellschaft United Steamship Co, Ltd., Nassau, in Auftrag gegeben. Nachdem sie 1982 in Dienst gestellt worden war, war die SCANDINAVIA zunächst für Kreuzfahrten zwischen New York und den Bahamas eingesetzt worden. Ab 1983 war sie dann auf der Traditionsroute der DFDS zwischen Kopenhagen und Oslo im Einsatz gewesen.

Zwischenzeitlich im Einsatz für Sundance Cruises war 1991 der Umbau zum reinen Kreuzfahrtschiff erfolgt, um als VIKING SERENADE für Melody-009 Verlorene Cruise Liner: Abschied von alten SchiffenMelody-009 Verlorene Cruise Liner: Abschied von alten SchiffenRoyal Caribbean Cruise Lines zu fahren. 13 Jahre lang – bis 2015 – war der Cruise Liner schließlich als ISLAND ESCAPE für Island Cruises unterwegs gewesen. Zuletzt war ein Einsatz als Flüchtlingswohnschiff in Schweden geplant gewesen. Realisiert wurde dieser Plan mit dem in OCEAN GALA umbenannten Schiff jedoch nicht. Letzte Station war der Persische Golf vor Sharjah gewesen., wo der Cruise Liner unter dem Namen OCEAN GALA I aufgelegt war, bevor er im März 2018 auf den Weg zur Abbruchwerft gebracht wurde.

Melody-009 Verlorene Cruise Liner: Abschied von alten Schiffen

Den Hurtigruten-Dienst hatte sie schon vor mehr als 20 Jahren verlassen: die 1964 gebaute KONG OLAV (IMO 6401206). Seit dem Verkauf an die Andaman Club Co., Ltd. in Bangkok hatte das Schiff in Thailand augelegen, um es als Hotel- und Casinoschiff wieder in Fahrt zu bringen. Stattdessen hatte man es jedoch immer mehr verrotten lassen. Trotz Bemühungen seitens einiger norwegischer Enthusiasten seit 2013 konnte das Schiff, das zeitlebens seinen Namen KONG OLAV behalten hat, letztlich nicht mehr gerettet werden. 2018 wurde es verschrottet. Wenigstens konnten wohl einige Einrichtungsgegenstände gerettet werden, um für die Nachwelt erhalten zu bleiben.

Melody-009 Verlorene Cruise Liner: Abschied von alten Schiffen

Ein ebenfalls in den 1960er-Jahren gebautes Kreuzfahrtschiff wurde 2018 von türkischen Abbrechern erworben: die PORTO (IMO 6419057): Sie war 1965 als ISTRA für die Jadranska Linijska Plovidba (Adria-Linien-Schifffahrt) erbaut worden. In den vergangenen Jahren hatte das Schiff mehrere Eigner-Wechsel erfahren und damit auch mehrmals seinen Namen geändert, zum Beispiel in ASTRA, ASTRA I und ARION. Letzter Eigner waren die Portuscale Cruises. Nach der Versteigerung dieses kleinen, aber beliebten Cruise Liners im September 2018 stand im Dezember 2018 ein zweites Schiff aus dem Portuscale-Bestand zur Versteigerung an: die FUNCHAL (IMO 5124162). Diese aber entging überraschend der Verschrottung durch Erwerb seitens einer britischen Hotel-Gesellschaft, die das Schiff wieder zum Einsatz bringen will.

Melody-009 Verlorene Cruise Liner: Abschied von alten Schiffen

Noch längst nicht so alt wie die meisten vorgenannten Schiffe war die MARELLA SPIRIT (IMO 8024014), das bis zuletzt für Marella Cruises im Einsatz gewesen war. Sie war 1983 als NIEUW AMSTERDAM für Holland America Lines gebaut worden. Nach Ende der Marella-Charter wurde der Cruise Liner 2018 zum Verschrotten verkauft. Zunächst in MARE S und dann in LA SPIRIT umbenannt, musste das schnittige Kreuzfahrtschiff seine letzte Reise zu den Abbrechern nach Alang antreten. Das Schwesterschiff MARELLA CELEBRATION ex NOORDAM (IMO 8027298) ist indes noch für Marella Cruises in Fahrt.

30 Jahre ROYAL VIKING SUN / PRINSENDAM

Prinsendam

Ehemalige ROYAL VIKING SUN feiert Geburtstag

Am 26. November 1988 – also vor 30 Jahren – wurde die ROYAL VIKING SUN an die Royal Viking Line abgeliefert. Das heute als PRINSENDAM fahrende Schiff erfreut sich hoher Beliebtheit bei seinen Gästen.

Gebaut wurde die ROYAL VIKING SUN bei Wärtsilä im finnischen Turku. Sie ist 204 Meter lang, 28,90 Meter breit und hat Platz für 793 Passagiere. Ihre Bruttoraumzahl beträgt 39.051. Das Schiff ist registriert unter IMO 8700280.

Über Cunard und Seabourn zu Holland America Line

Mitte der 1990er-Jahre stellte Royal Viking Line ihren Betrieb ein. Die ROYAL VIKING SUNq?_encoding=UTF8&ASIN=B01MS30FGI&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE 30 Jahre ROYAL VIKING SUN / PRINSENDAMq?_encoding=UTF8&ASIN=B01MS30FGI&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE 30 Jahre ROYAL VIKING SUN / PRINSENDAM wurde von Cunard übernommen und zunächst unter ihrem angestammten Namen weiterbetrieben. Sie war in dieser Zeit als 5-Sterne-plus-Schiff bewertet. Mit Zusammenlegung der Cunard Line mit Seabourn Cruise Line unter dem Hut der Muttergesellschaft Carnival Corporation wurde Seabourn neuer Betreiber des Schiffs. Zeitgleich wurde das Schiff im Mai 2000 in SEABOURN SUN umbenannt.

2002 wechselte das Schiff innerhalb der Carnival-Gruppe zu Holland America Line. Nach umfangreichem Umbau fuhr es fortan unter dem Namen PRINSENDAM. In dieser Zeit erhielt das Schiff übrigens auch den Spitznamen „Elegant Explorer“.
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Nächste Etappe: Phoenix Reisen

Im Sommer 2018 wurde die PRINSENDAM dann an Phoenix Reisen verkauft, aber für ein Jahr von Holland America Line zurückgechartert. Erst im Juli 2019 soll die Übergabe an Phoenix erfolgen. Anschließend soll das Schiff umgebaut werden, bevor es im August unter dem neuen Name AMERA die Phoenix-Flotte ergänzen wird. Damit darf sich dann auch das deutsche Publikum auf dieses schöne Schiff freuen!

Sea Trials der NIEUW STATENDAM

Sea trials der NIEUW STATENDAM

Die Sea Trials der NIEUW STATENDAM wurden dieser Tage abgeschlossen. Bei dem Schiff handelt es sich um das neueste für Holland America Lines. Während dieser Probefahrten wurde der Neubau „auf Herz und Nieren“ getestet. Anschließend ging es für das Schiff zurück zur Werft Fincantieri in Marghera. Dort werden jetzt die letzten Arbeiten bis zur End-Ausrüstung vorgenommen, bevor das Schiff Anfang Dezember übergeben wird. Vorgesehener Ablieferungstermin in der 1. Dezember.

Zwischen Marghera und Triest – Sea Trials der NIEUW STATENDAM

Der Erste Teil der Sea Trials der NIEUW STATENDAM lief zwei Tage lang vom 10. Augustq?_encoding=UTF8&ASIN=0954366654&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Sea Trials der NIEUW STATENDAMq?_encoding=UTF8&ASIN=0954366654&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Sea Trials der NIEUW STATENDAM an. Dabei verließ sie die Bauwerft in Marghera und machte anschließend an der Werft in Triest fest, um die ersten Daten auszuwerten. Vom 18. Bis 22. August verlief der zweite Teil der Sea Trials der NIEUW STATENDAM

Fahrtgebiet

Nach der Übergabe der Reederei wird die NIEUW STATENDAM den Winter über für Karibik-Kreuzfahrten eingesetzt, ehe sie zur Sommersaison 2019 zurück nach Europa kommt. Sie soll dann Kreuzfahrten in Nordeuropa sowie im Mittelmeer unternehmen.

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Die NIEUW STATENDAM wird für 2.666 Passagiere ausgelegt und hat eine Bruttoraumzahl von 99.500. Sie ist registriert unter IMO 9767106.

Titelbild: Copyright HOLLAND AMERICA LINE

AMERA – Das wird der Name des fünften Schiffs bei Phoenix

Amera

Aus PRINSENDAM wird AMERA – aber erst Mitte 2019

Phoenix Seereisen haben die PRINSENDAM von Holland America Line gekauft, wie cruisedeck.de am 03. Juli berichtete. Der Bonner Kreuzfahrt-Veranstalter hat nun den Namen des Flottenzugangs bekannt gegeben. Das Schiff wird in AMERA umbenannt. Allerdings verbleibt das Schiff, das 1988 als ROYAL VIKING SUN für Royal Viking Lines gebaut worden war, zunächst noch etwa ein Jahr bei Holland America Lines. Am 1. Juli 2019 soll die Übergabe an Phoenix erfolgen. Anschließend – so die Planungen – wird das Schiff einen Werftaufenthalt absolvieren, um dann im August 2019 erstmals für Phoenix in See zu stechen.

ALBATROS und AMERA aus der ehemaligen Royal Viking-Flotte

q?_encoding=UTF8&ASIN=B019TM5PQS&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21 AMERA – Das wird der Name des fünften Schiffs bei Phoenixq?_encoding=UTF8&ASIN=B019TM5PQS&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21 AMERA – Das wird der Name des fünften Schiffs bei Phoenix
Von fünf Schiffen der ehemaligen Royal Viking Line werden dann zwei in der Phoenix-Flotteq?_encoding=UTF8&ASIN=B019TM5PQS&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21 AMERA – Das wird der Name des fünften Schiffs bei Phoenix sein: Neben der AMERA ex ROYAL VIKING SUN fährt bekanntlich auch die ehemalige ROYAL VIKING SEA unter dem Phoenix-Emblem, nämlich als ALBATROS.

Von der Größe und den eher klassischen Schiffslinien her passt der Neu-Zugang gut in die Flotte der Phoenix Seereisen.

Titelbild: Copyright Phoenix Seereisen

PRINSENDAM geht an Phoenix Seereisen

Prinsendam

Flottenerweiterung für Phoenix – Die PRINSENDAM kommt hinzu.

Auch Phoenix Seereisen erweitern ihre Flotte. Die Gerüchte verdichten sich, dass die deutsche Kreuzfahrtgesellschaft mit Sitz in Bonn die PRINSENDAM übernimmt. Angeblich soll der Kauf bereits abgeschlossen sein.

Das Schiff fährt derzeit für Holland America Lines, die zum Carnival-Konzern gehören. Sie wurde 1988 als ROYAL VIKING SUN bei OY Wärtsilä in Turku gebaut. Sie ist 204,00 Meter lang und 28,90 Meter breit. Bei einer Bruttoraumzahl von 37.842 bietet sie Platz für 768 Passagiere. Damit ist das Schiff von der Größe her überschaubar, so dass es ein sehr beliebtes Schiff ist und ein Stammpublikum bei Holland America Line hat. Dieses dürfte daher enttäuscht über den Flottenweggang sein. Andererseits passt das Schiff von der Größe hier gut zu Phoenix Seereisen.

Zukünftig zwei Schiffe ehemalige Royal Viking-Schiffe bei Phoenix

q?_encoding=UTF8&ASIN=3782212452&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21 PRINSENDAM geht an Phoenix Seereisenq?_encoding=UTF8&ASIN=3782212452&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21 PRINSENDAM geht an Phoenix SeereisenMit der PRINSENDAM kommt dann das zweite Schiff der ehemaligen Royal Viking Line zu Phoenix. Die ALBATROS war seinerzeit die ROYAL VIKING SEA, das dritte Schiff der Royal Viking-Flotte. Die damalige ROYAL VIKING SUN, die derzeit als PRINSENDAM fährt, war das darauf folgende vierte Schiff der Flotte.

Die PRINSENDAM ist registriert unter IMO 8700280. Sie fährt noch bis 30. Juni 2018 für Holland America Line, bevor sie in die Phoenix-Flotte integriert wird.

 

CMV übernehmen PACIFIC EDEN

CMV übernimmt Pacific Eden

Weiterer Flottenzuwachs für CMV: PACIFIC EDEN von P&O

CMV Cruise & Maritime Voyages übernehmen die PACIFIC EDEN von P&O Australia. Das Schiff soll in den Sommermonaten für den deutschen Markt für Reisen ab Bremerhaven und Kiel eingesetzt werden. Im Winter dagegen soll es in Australien von Freemantle und Adelaide aus in See stechen. Dabei dauert die Saison für den australischen Sommer für CMV von Dezember bis März.

Namensauswahl

Der neue Name des Schiffs steht indes noch nicht fest und soll noch gewählt werden. In der Tradition der Gesellschaft möchte man das Schiff wieder nach einem berühmten Seefahrer benennen. Daher stehen als Namen zur Auswahl:

  • VASCO DA GAMA
  • PYTHEAS
  • HENRY HUDSON
  • AMERIGO VESPUCCI
Das Schiff

Bei der PACIFIC EDEN handelt es sich übrigens um die 1993 für Holland America Lines erbaute, ehemalige STATENDAM. Sie ist 219, 21 Meter lang, 30,80 Meter breit und ist mit einer Bruttoraumzahl von 55.451 vermessen. Dabei bietet sie Platz für bis zu 1.160 Passagiere. Das Schiff hat die IMO-Nummer 8919245.

Übernahme des Schiffs durch CMV ist allerdings erst für April 2019 in Singapur geplant.

THOMSON SPIRIT – Charter verlängert

Thomson Spirit

THOMSON SPIRIT ein Jahr länger bei der TUI.

Eigentlich sollte die für Thomson Cruises in Charter fahrende THOMSON SPIRIT im November 2017 an Celestyal Cruises zurückgegeben werden. Aber nun wurde die Charter für das bei den Briten sehr beliebte Schiff um 1 Jahr verlängert. Letzte Reise für Thomson Cruises wird im Oktober 2018 sein. Die Reisen im Sommer 2018 sollen ab 27. Juli 2018 buchbar sein – für einen begrenzten Buchungszeitraum sogar mit einem kostenlosen All-inclusive Upgrade.

THOMSON SPIRIT ist für 1254 Passagiere ausgelegt und fährt seit 2003 in Thomson-Charter. Gebaut wurde das Schiff übrigens im Jahre 1983 für Holland America Line als NIEUW AMSTERDAM (IMO-Nr. 8024014). Holland America Line hatte das Schiff zwar im Jahre 1999 verkauft, aber im Jahr 2002 zurück-erworben und an Louis Cruise Lines verchartert. Louis Cruise Lines wurde 2014 in Celestyal Cruises umbenannt.
Thomson Cruises ist eine Tochtergesellschaft der TUI Travel. Wenn 2018 die THOMSON SPIRIT zurück an Celestyal Cruises geht, kommt mit der jetzigen MEIN SCHIFF 1 ein Schiff aus der deutschen TUI-Flotte zu Thomson, für die es als TUI EXPLORER fahren wird. Ersatz für die THOMSON MAJESTY, die ebenfalls an Celestyal Cruises zurückgegeben wird, wird TUI EXPLORER 2 sein, die jetzige MEIN SCHIFF 2.