70 Jahre STOCKHOLM / VÖLKERFREUNDSCHAFT / ASTORIA
Vor 70 Jahren wurde die STOCKHOLM und spätere VÖLKERFREUNDSCHAFT in Dienst gestellt.
Es ist eines der ältesten Passagierschiffe der Welt und der älteste Transatlantik-Liner, der noch auf See ist. Über viele Jahre bekannt unter dem Namen VÖLKERFREUNDSCHAFT, fährt es derzeit als ASTORIA für die britischen CMV (Cruise & Maritime Voyages). 1948 wurde das Schiff unter dem Namen STOCKHOLM in Dienst gestellt. Es wurde bei den Götaverken in Göteborg für die Svenska Amerika Linjen gebaut. Die Jungfernfahrt führte von Göteborg nach New York. Auch in der Folge wurde die STOCKHOLM im Transatlantik-Dienst eingesetzt.
Kollision mit der ANDREA DORIA
Traurige Berühmtheit erlangte das Schiff im Jahre 1956. Nachdem die STOCKHOLM am 25. Juli 1956 aus New York ausgelaufen war, kollidierte sie mit dem italienischen Passagierschiff ANDREA DORIA. Die STOCKHOLM traf die ANDREA DORIA mittschiffs auf der Steuerbord-Seite, so dass der italienische Liner nach 11 Stunden sank. Bei dem Unglück kamen 46 Menschen von der ANDREA DORIA sowie 5 Menschen von der STOCKHOLM ums Leben.
Während die deutlich größere ANDREA DORIA gesunken war, konnte die schwer beschädigte STOCKHOLM nach Rückkehr nach New York repariert werden. Ab November 1956 war sie wieder seetüchtig. Noch bis 1960 fuhr die STOCKHOLM für die Svenska Amerika Linjen.
DDR-Urlauberschiff
Nach Verkauf an die DDR wurde die STOCKHOLM in VÖLKERFREUNDSCHAFT umbenannt und zum Urlauberschiff für den FDGB umgebaut. Bis zu 568 Passagiere konnten darauf befördert werden. Im Jahr 1985 trennte sich die DDR von der VÖLKERFREUNDSCHAFT. Sie wurde an eine Gesellschaft namens Neptunus Rex Enterprises verkauft und zunächst in Holmestrand im Oslofjord aufgelegt. Ab 1986 diente sie dann unter dem Namen FRIDTJOF NANSEN als Unterkunft für Flüchtlinge.
Weiter in Fahrt als Kreuzfahrtschiff
Im Jahr 1989 kaufte die italienische Star Lauro mit Sitz in Neapel das Schiff und ließ es in Genua komplett umbauen, um daraus ein modernes Kreuzfahrtschiff zu machen. Dabei blieb im Wesentlichen der Rumpf erhalten. Auf Aufbauten wurden jedoch weitgehend verändert, so dass die ursprüngliche Schiffsform verloren ging. Das Kreuzfahrtschiff ging dann zunächst unter dem Namen ITALIA I und dann als ITALIA PRIMA in den Dienst und fuhr in Charter für verschiedene Gesellschaften. Unter dem Namen VALTUR PRIMA wurden ab 1999 Rundreisen ab Kuba angeboten.
2002 erfolgte ein Ankauf durch Festival Crociere und Umbenennung in CARIBE. Nach Aufliegezeiten in Havanna und Lissabon übernahmen schließlich die in Lissabon ansässigen NINA SpA das Schiff, bevor es unter dem Namen ATHENA für Classic International Cruises wieder in Fahrt kam. Im Jahr 2009 nahm auch Phoenix Seereisen das Schiff kurzzeitig Charter, weil kurzfristig ein Ersatz-Schiff benötigt wurde.
Die portugiesische Gesellschaft Portuscale Cruises wurde dann der nächste Eigner des Schiffs. Neuer Name war fortan AZORES. Seit 2015 fährt das Schiff nun in Charter für CMV Cruise & Maritime Voyages, die es unter dem Namen ASTORIA betreiben. Inzwischen bietet die französische Gesellschaft Rivages du Monde Reisen auf der ASTORIA an. Damit ist die Karriere dieses 70 Jahre alten Liners, der unter IMO 5383304 registriert ist, noch nicht beendet.

Kreuzfahrtgäste die Unterwasserwelt erkunden. Die zur Taufe geladenen Gäste konnten sich ein eigenes Bild vom Blue Eye machen. Dabei haben sie die ehemalige französische Meisterin im Apnoetauchen, Aurore Asso, beobachtet, die eigens dazu nach Island gereist war. Die Blue Eye-Lounge ist weiterhin ausgestattet mit integrierten Digitalbildschirmen, die Live-Aufnahmen von drei Unterwasserkameras zeigen. Diskrete Unterwasserscheinwerfer ermöglichen die Beobachtung der Meeresgründe, ohne dabei die Meeresbiosphäre zu stören. Über sogenannte Hydrophone werden darüber hinaus die Geräusche der Meerestiefen in die Lounge übertragen. Mit „Body Listening“-Sofas möchte man die Symphonie der Meerestiefen sogar durch Körperresonanz spürbar machen.
eine Ausschreibung vorangegangen.
Bergen nach Kirkenes. Mit 14 Schiffen von sechs Reedereien konnten tägliche Abfahrten sichergestellt werden.
touristische Bedeutung zu. Der Betrieb der Linie wurde stets von mehreren Reedereien aufrecht erhalten. Nachdem die Hurtigruten in den vergangenen Jahren jedoch nur noch von einer einzigen Reederei, der Hurtigruten ASA, betrieben wurden, wurden die Konzessionen inzwischen neu ausgeschrieben. Auch zukünftig wird es dadurch nicht nur eine 


Außerdem wird es auf die Eisklasse 1A hin gebaut. Damit werden Kreuzfahrten in arktische Gewässer ermöglicht.
Tiefgang von 5,10 Metern. Die Passagier-Kapazität wird jeweils zwischen 130 und 200 liegen, die Besatzungszahl zwischen 85 und 115. Dabei wird die GREG MORTIMER für 80 Passagiere ausgelegt. An Bord wird es neben einem Restaurant auch einen Raum für Lesungen, eine Lounge, ein 180º Indoor Observation Deck, Fitness-Bereich, Sauna und Spa-Bereich geben.

Hurtigruten entlang der norwegischen Küste. Reederei war die Troms Fylkes Dampskipsselskap. Im Mai 2006 wurde das Schiff von Hurtigruten ASA übernommen, die es bis heute betreiben. Zwischenzeitlich hat es übrigens auch schon als Wohn- und Hotelschiff für Offshore-Arbeiter gedient.
Sauna stehen zur Verfügung. Auf dem Achterdeck laden zwei Whirlpools zum Bad ein.
übernahm der US-Amerikaner Edward Rudner, Gründer von Alamo Car Rental, die Gesellschaft. Renaissance Cruises mussten jedoch am 25. September 2001 ihre Dienste einstellen, nachdem sie zuvor bereits finanziell angeschlagen gewesen waren. Der wirtschaftliche Einbruch in Folge der Anschläge vom 11. September 2001 hat die Firma in die Zahlungsunfähigkeit getrieben. Was blieb, war eine Reihe moderner Kreuzfahrtschiffe: die Schiffe der R-Klasse.
unterschiedlichen Gesellschaften übernommen. Auch durch Weiterverkäufe wurde die Flotte zerrissen. Mittlerweile haben Oceania Cruises vier Schiffe und
Namen 
Schiff (IMO 9814026) ist 131 Meter lang und bietet bis zu 184 Passagieren höchsten Kreuzfahrt-Komfort. Dazu stehen an Bord neben zwei Restaurants ein Infinity Pool sowie eine variable Marina zur Verfügung. Diese dient je nach Gelegenheit und Position sowohl als Sonnendeck als auch als Mini-Anleger und Wassersport-Plattform.
Dabei werden alle Schiffe eine außergewöhnliche Besonderheit an Bord haben – eine Weltneuheit! Sie sind mit einen sogenannten Blue Eye ausgestattet. Dabei handelt es sich um einen für alle Passagiere zugänglichen Bereich auf dem Schiff unterhalb der Wasserlinie. Zwei große Bullaugen in Form von Wal-Augen ermöglichen den Blick hinab in die Unterwasserwelt. Eine unaufdringliche Unterwasserbeleuchtung soll dies unterstützen. Darüber hinaus gehören integrierte Hydrophone dazu, die die natürliche Symphonie der Tiefsee wiedergeben sollen. Vielleicht fühlen sich die Passagiere dabei wie in Jules Verne’s „20.000 Meilen unter dem Meer“. Die Roman-Helden sind übrigens auch auf den Spuren von La Pérouse, dem legendären französischen Seefahrer, unterwegs.

zur Flotte hinzugestoßen.
Mit der MSC SEAVIEW wurde übrigens nicht nur das zweite, sondern auch das letzte Schiff
Den krönenden Abschluss der Taufe der MSC SEAVIEW in Genua bildete ab 23:30 Uhr ein fetziges und rauschendes Feuerwerk. Es wurde mitten im Hafen von Genua gezündet und war damit nicht nur von der gesamten Bucht aus zu sehen, sondern auch deutlich hörbar. Wir von Cruisedeck.de waren dabei. Unser Video vom spektakulären Feuerwerk: 
Im Januar 2013 stellten MSC Cruises den kleineren Kreuzfahrer außer Dienst, bevor er Ende 2013 nach Indien verkauft wurde. Das Schiff wurde in QING umbenannt und sollte für Mini-Kreuzfahrten und als schwimmendes Casino eingesetzt werden. Mangels behördlicher Genehmigung kam es dazu jedoch nicht. Die QING lag seitdem in einer Werft im Hafen von Mormugao auf. Im Juni 2016 kam es zu einem Wassereinbruch an Bord. Dadurch bekam die QING Schlagseite. Nachdem die Eigner des Schiffs sich nicht darum gekümmert hatten, wurde versucht, das Schiff zu versteigern, jedoch ohne Erfolg. Auf Antrag der Hafenbehörde von Mormugao wurde das Schiff nun zu Schrott erklärt und wird entsprechend komplett verschrottet. Experten-Meinungen zu Folge hätte das Schiff gerettet werden können, hätte man sich eher darum gekümmert.
fünften Schiffs der Meraviglia-Klasse bekannt! Dieses Schiff soll mit modernsten Umwelttechnologien auf den Markt kommen. Dazu soll es mit einer neuen Generation von LNG-Motoren ausgerüstet werden. Die Auslieferung dieses Schiffs ist für 2023 geplant.