Weltweit letzte Kreuzfahrt-Passagiere heimgekehrt

ARTANIA

Vermutlich waren sie die weltweit letzten verbliebenen Kreuzfahrt-Passagiere: 8 Passagiere sind am 8. Juni 2020 auf der ARTANIA nach Bremerhaven zurückgekehrt. Das Kreuzfahrtschiff kam aus Australien, wo – bedingt durch die Corona-Krise – die meisten Passagiere ausgeschifft wurden. Die Reise der ARTANIA führte über Manila, wo einige philippinische Besatzungsmitglieder ausgeschifft wurden, sowie über Singapur für einen technischen Stopp.

Die 8 Passagiere waren an Bord geblieben, weil sie aus gesundheitlichen Gründen nicht per Flugzeug hätten heimkehren können.

Last cruise passengers worldwide returned

They were probably the last remaining cruise passengers in the world: 8 passengers returned to Bremerhaven on June 8, 2020 by M/V ARTANIA. The cruise ship came from Australia, where – due to the Corona crisis – most passengers were disembarked. ARTANIA’s voyage went via Manila, where some Filipino crew members were disembarked, and via Singapore for a technical stop.

The 8 passengers stayed on board because they could not have returned by plane for health reasons.

Drama um die Menschen auf der ARTANIA

Artania

Auch mehrere Wochen nach der weltweiten Aussetzung von Kreuzfahrten befinden sich wegen der Corona-Krise immer noch tausende Menschen auf Kreuzfahrtschiffen und können diese nicht verlassen. Die Beendigung der vorerst letzten Kreuzfahrten stellt die Kreuzfahrtgesellschaften und Schiffsbesatzungen vor immer größere Probleme und Herausforderungen. An Bord erkranken immer mehr Menschen, Ausschiffungen werden verweigert, Heimflüge sind unter den gegebenen Umständen schwierig zu organisieren.

Ein weiteres Beispiel dafür ist die ARTANIA, die für Phoenix Reisen fährt und ursprünglich zu einer vierwöchigen Kreuzfahrt „Südsee-Zauber zwischen Australien und Peru“ ausgelaufen war. Sie liegt derzeit vor der VASCO DA GAMA an der Pier in Fremantle an der australischen Westküste. Die Schicksalsgemeinschaft auf der ARTANIA besteht aus 832 Passagieren und 230 Besatzungsmitgliedern.

46 Menschen an Bord (Stand 28.03.2020) stehen unter Verdacht, sich mit dem gefürchteten Corona-Virus angesteckt zu haben: 30 Passagiere und 16 Besatzungsmitglieder. 9 Menschen von Bord sind nachgewiesen an dem Virus erkrankt, darunter auch der deutsche Schiffsarzt. Die Erkrankten wurden bereits in verschiedene Krankenhäuser in Perth gebracht, drei von ihnen liegen auf der Intensiv-Station, die anderen auf abgeriegelten Stationen in Privat-Kliniken.

Es wurde zum Schluss alles daran gesetzt, die österreichischen und deutschen Passagiere der ARTANIA nach Hause zu fliegen. Doch der starke Anstieg der Infektionszahlen an Bord machte die Sache nicht einfacher. Mittlerweile sind die Rückflüge im Rahmen der vom Bundesaußenministerium organisierten Rückholaktion „Luftbrücke“ angelaufen. Nach ihrer Rückkehr in die Heimat müssen sich alle Passagiere in 14-tägige Quarantäne begeben.

Drama about the people onboard ARTANIA

Several weeks after the global suspension of cruises, thousands of people are still trapped on cruise ships due to the corona crisis and cannot leave them. The termination of the last cruises for the time being poses ever greater problems and challenges for the cruise lines and crews. More and more people are getting sick on board, disembarkation is refused, and home flights are difficult to organize under the given circumstances.

Another example of this is the ARTANIA, which sails for the German Phoenix Reisen. She is currently moored in front of VASCO DA GAMA at Fremantle on the Australian west coast. The fate community on the ARTANIA consists of 832 passengers and 230 crew members.

46 people on board (as of March 28, 2020) are suspected to have been infected with the Corona virus: 30 passengers and 16 crew members. 9 people on board have been diagnosed with the virus, including the German ship’s doctor. These patients have already been brought to various hospitals in Perth, three of which are in the intensive care unit, the others in closed areas in private clinics.

In the end, everything was done to fly the Austrian and German passengers of the ARTANIA home. But the sharp increase in the number of infections on board did not make things easier. In the meantime, the return flights have started as part of the „Airlift“ return campaign organized by the German Federal Foreign Ministry. Upon returning home, all passengers must go to quarantine for 14 days.

Phoenix-Flotten-Treffen in Bremerhaven

Phoenix-Flotten-Treffen in Bremerhaven

An diesem Sonntag, den 4. August, findet erneut das große Flottentreffen der Phoenix-Hochseeschiffe statt. Wie immer treffen sich die Schiffe in Bremerhaven, dem Basis-Hafen von Phoenix in Deutschland. Die vier Schiffe ALBATROS, ARTANIA, AMADEA und DEUTSCHLAND liegen dann vereint an der Columbus-Kaje. Einzig der Flotten-Neuzugang AMERA ist noch nicht dabei. Die AMERA ist noch nicht startklar, sondern liegt bei Blohm und Voss in Hamburg und wird für Phoenix komplett umgestaltet.

Titelbild: Copyright Phoenix Reisen

Phoenix-Flotte – Treffen der Hochseeschiffe in Bremerhaven

Schiffe der Phoenix-Flotte fahren bei Sonnenuntergang in Formation.

Seit 30 Jahren Abfahrten ab Bremerhaven: Phoenix Seereisen.

Am Mittwoch, den 25. Juli 2018, trafen sich die Hochseeschiffe der Phoenix-Flotte in Bremerhaven. Die Seestadt an der Weser und der Bonner Schiffsreiseveranstalter verbindet eine langjährige Partnerschaft, die bereits vor 30 Jahren mit der Erst-Abfahrt der MAXIM GORKIJ für Phoenix begann. Seitdem sind Phoenix Seereisen nicht nur häufiger Gast in Bremerhaven mit ihren Schiffen, sondern lassen auch viele ihrer Kreuzfahrten dort beginnen oder enden.

4-fach-Anlauf

Aktuell zählt die Phoenix-Flotte vier Hochsee-Schiffe: Die AMADEA, ALBATROS, ARTANIA und die DEUTSCHLAND. Alle vier Schiffe sind inzwischen auch einem breiten Fernseh-Publikum bekannt. Die DEUTSCHLAND war über viele Jahre das beliebte Fernseh-Traumschiff der Deutschen. Sie wurde abgelöst von der AMADEA, die nun Drehort für die Fernseh-Reihe ist. Die ALBATROS und ARTANIA hingegen sind aus der Doku Soap-Reihe „Verrückt nach Meer“ bekannt.

Die DEUTSCHLAND fährt indes nur in den Sommermonaten für Phoenix Seereisen. In den Wintermonaten dagegen fährt sie als WORLD ODYSSEY für die Gesellschaft Semester at Sea als schwimmende Universität über die Weltmeere. Bis zu 600 zahlende Studenten sind während solcher Reisen an Bord.q?_encoding=UTF8&ASIN=B01NGZV93Y&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Phoenix-Flotte – Treffen der Hochseeschiffe in Bremerhavenq?_encoding=UTF8&ASIN=B01NGZV93Y&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Phoenix-Flotte – Treffen der Hochseeschiffe in Bremerhaven

Auf einer Länge von etwa 800 Metern lagen die vier Schiffe am vergangenen Mittwoch an der Bremerhavener Columbus-Kaje. Der Vierfach-Anlauf der Phoenix-Flotte in Bremerhaven ist ein imposanter und seltener Anblick, war aber nicht der erste dieser Art.

Etwa 6.200 Passagiere galt es während dieses Anlaufs an der Columbus-Kaje abzufertigen.

Zuwachs für die Phoenix-Flotte

Ab Juli 2019 kommt übrigens ein weiteres Schiff in die Phoenix-Flotte. Die derzeitige PRINSENDAM soll ab August 2019 unter dem Namen AMERA für Phoenix in See stechen. Ob es dann gar zu einem 5-fach-Anlauf in Bremerhaven kommt, darf dennoch bezweifelt werden. Kai-Länge und Kapazität dürften nicht ausreichen.

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Titelbild: Mit freundlicher Genehmigung von Phoenix Reisen, Bonn

 

Schiffsbesichtigung der MS Amadea in Hamburg von Phoenix Reisen

Amadea - Hamburg

 Das neue Traumschiff MS Amadea

Phoenix Reisen bietet für Hochsee-Schiffe und Fluss-Schiffe Schiffsbesichtigungen an. Gebucht werden können diese über  Phoenixreisen.

Von den Hochsee-Schiffen können die MS Amadea, die MS Albatros und die MS Artania sowie die MS Deutschland (ehemaliges ZDF Traumschiff) je nach Anlaufhafen in Hamburg, Kiel oder Bremerhaven besichtigt werden. Für Neukunden kostet die Schiffsbesichtigung 49 EUR pro Person; für Gäste, die bereits mit Phoenix gereist sind, 19 EUR pro Person.  Die Besichtigungen finden von 11:30 bis 14:00 Uhr statt.

Kostenlose Schiffsbesichtigungen (ohne Führung) der Fluss-Schiffe finden gewöhnlich in den Häfen Köln, Düsseldorf und Frankfurt statt. Hier kann man sich zwischen 11 und 12 Uhr ausgewählte Bereiche anschauen. Noch mehr Infos findet ihr hier

Unsere Eindrücke von der Schiffsbesichtigung der MS Amadea:

Im Preis für die Besichtigung der Kreuzfahrt-Schiffe sind enthalten: Alle Sicherheits- und Hafengebühren, Besuchs- und Verwaltungskosten und ein mehrgängiges Mittagsmenü inklusive Tischwein. 
Die Gebühr von 49 EUR bzw. 19 EUR wird als Gutschein bei der Buchung einer neuen Kreuzfahrt verrechnet.

Während der Schiffsbesichtigung der MS Amadea konnten fast alle Bereiche des Schiffs besichtigt werden: die Außendecks, die öffentlichen Bereiche sowie eine Auswahl von Kabinen.

Da wir ab und an die Sendung „Verrückt nach Meer“ schauen, allerdings von dem Konzept nicht wirklich überzeugt sind, aber dennoch Interesse hatten, die Phoenix-Schiffe mal unter die Lupe zu nehmen, buchten wir eine Schiffsbesichtigung der MS Amadea in Hamburg.

Amadea-Rettungsring Schiffsbesichtigung der MS Amadea in Hamburg von Phoenix Reisen

Die MS Amadea lag direkt am Hamburg Cruise Terminal „Hafen-City“. Direkt vor dem Terminal konnte man parken. Im Cruise-Terminal gab es einen Stand, bei dem man sich kurz meldete, seinen Ausweis abgeben hat und eine Besucher-Karte erhalten hat.

Amadea-Rettungsring Schiffsbesichtigung der MS Amadea in Hamburg von Phoenix Reisen

Zu unserer Überraschung gab es keine organisierte Pflicht-Führung, sondern wir konnten alleine das Schiff erkunden. Wir fanden das sehr angenehm. Es gab einen Deckplan, eine Auflistung von Kabinen (unterschiedlicher Kategorien), die wir besichtigen konnten, sowie einige Hinweise zur besseren Orientierung. Auch brauchten wir das Schiff erst um spätestens 15 Uhr wieder verlassen. Zwischen 12 und 13 Uhr gab es im Restaurant „Vier Jahreszeiten“ ein Mittagessen.

Um 12 Uhr gab es allerdings auch die Möglichkeit, an einer kleinen Führung teilzunehmen. Mit fast 4 Stunden hatten wir ausreichend Zeit, das Schiff zu erkunden.

Auf jeden Fall war die Schiffsbesichtigung der MS Amadea sehr interessant und erleichtert die Entscheidung, bei der Auswahl einer Kreuzfahrt.

Unsere kompletten Bilder der Schiffsbesichtigung der MS Amadea findet ihr hier.

Einige Schiffsdaten
  • Größe: 29.000 BRZ
  • Länge: 193 m
  • Breite: 25 m
  • Tiefgang: 6,5 m
  • Decks: 8
  • Aufzüge: 5
  • Baujahr: 1991 als Asuka, letzte Renovierung 2013
  • Flagge: Bahamas
  • Schiffsbesatzung: 250 bis 280
  • Passagiere: max. 600 (meist deutsche Gäste)
  • Bordsprache: deutsch
  • Restaurants: 2 gleichwertige Restaurants mit ca. 630 Plätzen, freie Platzwahl
  • Sonstiges: Außenpool, Golf-Garden, Spa & Fitnessbereich, Bord-Kino

(Quelle: Deckplan der MS Amadea)

Unser Fazit nach der Schiffsbesichtigung der MS Amadea:

Die MS Amadea ist mit ca. 600 Passagieren ein eher mittleres Schiff und von den Decks und der Größe überschaubar. Wir haben uns schnell orientiert und haben problemlos alle Bereiche gefunden.

Die öffentlichen Bereiche des Schiffs, besonders die Außenbereiche waren insgesamt sehr ansprechend und sahen gepflegt aus. Die Kabinen, egal welcher Kategorie, waren allerdings ziemlich in die Jahre gekommen und hatten den Charme eines traditionellen 3 Sterne Hotels in einer Kleinstadt. Selbst die Suiten mit einer angestaubten weißen Einrichtung würden dem Vergleich mit anderen Kreuzfahrtschiffen nicht standhalten. Für uns ist es nicht nachvollziehbar, wieso Phoenix preislich gesehen im mittleren Preissegment immer noch eine so hohe Nachfrage hat. Wahrscheinlich liegt es an den guten Routen und dem deutschsprachigen Service.