Royal Caribbean bestellen weiteres Schiff der Oasis-Klasse
Es wird bei Fertigstellung das größte Kreuzfahrtschiff der
Welt sein: das sechste Schiff der OASIS-Klasse. Royal Caribbean Cruises haben
dieses Anfang dieser Woche bei den Chantiers de l’Atlantique in Saint Nazaire
in Auftrag gegeben. Mit einer Vermessung von 231.000 grosss tons soll es sogar
noch einmal größer werden als die SYMPHONY OF THE SEAS, das bisher weltgrößte
Kreuzfahrtschiff. Die Passagier-Kapazität des neu in Auftrag gegebenen Schiffs
soll 5.714 betragen, was etwa 200 Passagiere mehr wären als auf der SYMPHONY OF
THE SEAS. Der Neubau soll im Herbst 2023 fertig werden. Ein Name wurde indes
noch nicht festgelegt Zudem steht die Bestellung noch unter dem Vorbehalt der
Finanzierung.
Das sechste Schiff der Oasis-Klasse ist das vierte, das in Saint Nazaire gebaut wird. Die ersten beiden Schiffe dieser Reihe stammen aus Turku, nämlich von STX Finland, was heute Meyer Turku ist.
Während der Neubau-Boom im Kreuzfahrt-Markt ungebrochen ist
und die weltweite Bettenkapazität auf den Meeren immer weiter steigt,
verschwanden auch einige Cruise Liner von der Bühne. Gemessen an der Zahl neuer
Kreuzfahrtschiffe und deren Tonnage ist die Zahl der Liner, die 2018 in die
Verschrottung gingen, aber immer noch vergleichsweise gering. Die folgenden
Schiffe sind 2018 abgetreten:
Die QING (IMO 7902295), gebaut 1982 als ATLANTIC für Home
Lines, ging 2018 nach fünfjähriger Aufliege-Zeit in die Verschrottung. Zwischen
1997 und 2013 war sie als MELODY für MSC Cruises gefahren. Pläne für eine
Weiterbeschäftigung nach dem Verkauf hatten nie umgesetzt werden können.
Mit der AEGEAN QUEEN (IMO 6821080) ging im zurück liegenden
Jahr eines der ersten Schiffe von Norwegian Cruise Lines in die Verschrottung.
Sie war 1968 als STARWARD gebaut worden und für die damaligen Norwegian Caribbean
Lines in Dienst gestellt worden. Anfangs hatte das Schiff sogar Platz für den
Transport von bis zu 220 Pkw gehabt. Das Schiff mit klassischen Linien gehörte
zuletzt den Celestyal Cruises und war in der Saison 2017 noch in Charter der
türkischen etstur als AEGEAN QUEEN gefahren. Knapp 50 Jahre nach seiner Indienststellung
wurde der schnittige Cruise Liner verschrottet.
Auch die OCEAN GALA ex SCANDINAVIA (IMO 8002597) war einmal
als kombinierte mit Platz für 530 Pkw gebaut worden. Die dänische
Fährgesellschaft DFDS hatte das Schiff für ihre Tochtergesellschaft United
Steamship Co, Ltd., Nassau, in Auftrag gegeben. Nachdem sie 1982 in Dienst
gestellt worden war, war die SCANDINAVIA zunächst für Kreuzfahrten zwischen New
York und den Bahamas eingesetzt worden. Ab 1983 war sie dann auf der
Traditionsroute der DFDS zwischen Kopenhagen und Oslo im Einsatz gewesen.
Zwischenzeitlich im Einsatz für Sundance Cruises war 1991 der Umbau zum reinen Kreuzfahrtschiff erfolgt, um als VIKING SERENADE für Royal Caribbean Cruise Lines zu fahren. 13 Jahre lang – bis 2015 – war der Cruise Liner schließlich als ISLAND ESCAPE für Island Cruises unterwegs gewesen. Zuletzt war ein Einsatz als Flüchtlingswohnschiff in Schweden geplant gewesen. Realisiert wurde dieser Plan mit dem in OCEAN GALA umbenannten Schiff jedoch nicht. Letzte Station war der Persische Golf vor Sharjah gewesen., wo der Cruise Liner unter dem Namen OCEAN GALA I aufgelegt war, bevor er im März 2018 auf den Weg zur Abbruchwerft gebracht wurde.
Den Hurtigruten-Dienst hatte sie schon vor mehr als 20
Jahren verlassen: die 1964 gebaute KONG OLAV (IMO 6401206). Seit dem Verkauf an
die Andaman Club Co., Ltd. in Bangkok hatte das Schiff in Thailand augelegen,
um es als Hotel- und Casinoschiff wieder in Fahrt zu bringen. Stattdessen hatte
man es jedoch immer mehr verrotten lassen. Trotz Bemühungen seitens einiger
norwegischer Enthusiasten seit 2013 konnte das Schiff, das zeitlebens seinen
Namen KONG OLAV behalten hat, letztlich nicht mehr gerettet werden. 2018 wurde
es verschrottet. Wenigstens konnten wohl einige Einrichtungsgegenstände gerettet
werden, um für die Nachwelt erhalten zu bleiben.
Ein ebenfalls in den 1960er-Jahren gebautes Kreuzfahrtschiff
wurde 2018 von türkischen Abbrechern erworben: die PORTO (IMO 6419057): Sie war
1965 als ISTRA für die Jadranska Linijska Plovidba (Adria-Linien-Schifffahrt)
erbaut worden. In den vergangenen Jahren hatte das Schiff mehrere
Eigner-Wechsel erfahren und damit auch mehrmals seinen Namen geändert, zum
Beispiel in ASTRA, ASTRA I und ARION. Letzter Eigner waren die Portuscale
Cruises. Nach der Versteigerung dieses kleinen, aber beliebten Cruise Liners im
September 2018 stand im Dezember 2018 ein zweites Schiff aus dem
Portuscale-Bestand zur Versteigerung an: die FUNCHAL (IMO 5124162). Diese aber entging
überraschend der Verschrottung durch Erwerb seitens einer britischen
Hotel-Gesellschaft, die das Schiff wieder zum Einsatz bringen will.
Noch längst nicht so alt wie die meisten vorgenannten
Schiffe war die MARELLA SPIRIT (IMO 8024014), das bis zuletzt für Marella
Cruises im Einsatz gewesen war. Sie war 1983 als NIEUW AMSTERDAM für Holland
America Lines gebaut worden. Nach Ende der Marella-Charter wurde der Cruise
Liner 2018 zum Verschrotten verkauft. Zunächst in MARE S und dann in LA SPIRIT
umbenannt, musste das schnittige Kreuzfahrtschiff seine letzte Reise zu den
Abbrechern nach Alang antreten. Das Schwesterschiff MARELLA CELEBRATION ex
NOORDAM (IMO 8027298) ist indes noch für Marella Cruises in Fahrt.
Jungfernfahrt fällt ins Wasser – Fertigstellung weiter verzögert
AIDA Cruises müssen nun auch die Jungfernfahrt ihrer AIDAnova absagen. Die Fertigstellung des neuen Flaggschiffs verzögert sich weiter. Nachdem schon vor einigen Tagen die Vorpremiere-Fahrten abgesagt worden waren, muss nun auch die Jungfernfahrt ausfallen. Dem Vernehmen nach wird man es nicht ganz schaffen, alle öffentlichen Bereiche publikumsgerecht fertigzustellen. Nun soll die erste offizielle Kreuzfahrt die Weihnachtsreise ab 19. Dezember ab Teneriffa werden. Da es keine buchbare Reise ab dem europäischen Kontinent zu den Kanaren gibt, werden wohl die Restarbeiten während der Überführungsfahrt nach Santa Cruz de Teneriffe erledigt.
Domino-Effekt
Derweil wirken sich die Verzögerungen inzwischen auch auf die weiteren bei Meyer in Papenburg in Bau befindlichen Schiffe aus. Man munkelt, dass auch die SPECTRUM OF THE SEAS, dem neuesten Schiff für Royal Caribbean Cruises, bereits hinter dem Zeitplan liegt. Aber auch für die SPIRIT OF DISCOVERY, dem ersten Schiffsneubau für Saga Cruises, werden große Anstrengungen notwendig sein, um den Liefertermin noch halten zu können.
Meyer Papenburg hat derzeit so viele Ordern für Kreuzfahrtschiffe in den Auftragsbüchern wie nie zuvor. Mit der AIDAnova wird jetzt das größte bisher in Deutschland gebaute Passagierschiff fertiggestellt, das zudem als erstes LNG-betriebenes auch ein Prototyp ist. Mit dieser besonderen Situation versucht man nun, die Rückstandssituation zu erklären.
Royal Caribbean’s Pläne für die NAVIGATOR OF THE SEAS
Royal Caribbean wollen ihre NAVIGATOR OF THE SEAS nochmals aufwerten und modernisieren. Dafür wollen sie 115 Millionen Dollar in die Hand nehmen. Zu den Neuheiten an Bord gehören beispielsweise eine neue Pool-Landschaft, zwei gewagte Wasserrutschen, aber auch eine sogenannte Blow Dry Bar. Bei letzterem handelt es sich um einen Friseur-Salon nur fürs Styling und Föhnen.
Das wilde Leben auf der NAVIGATOR
Auf den oberen Decks wird die NAVIGATOR OF THE SEAS mit dem Blaster, der ersten Wildwasserbahn bei Royal Caribbean und der längsten Wasserrutsche auf See aufwarten., wie von der Reederei zu lesen ist. Auf etwas 240 Metern geht es dann auf einem Floß für zwei auf und ab quer über das Schiff und sogar über die Seitenwände hinaus. Riptide wird eine weitere Attraktion ähnlicher Art, aber mit durchsichtiger Röhre, sein. Damit wird es oben an Deck nicht nur bunter, sondern auch voller. Denn die bekannten Attraktionen wie Kletterwand und der Surf-Simulator Flow Rider bleiben erhalten. Auch der Pool-Bereich wird noch bunter, als er jetzt schon ist.
Neue Bars, Restaurants und Cafés
Im Innern des Schiffs will man mit neuen Bars und Restaurants punkten. Dazu gehören beispielsweise Jamie’s Italian oder das Burger-Restaurant Johnny Rockets Express. Mexikanisches gibt es dann im El Loco Fresh. The Bamboo Room und Playmakers Sports Bar & Arcade werden zwei neue Bars an Bord, bei denen die Namen schon verraten, wohn die Reise geht. Nicht zuletzt auch ein Starbucks-Café wird neu an Bord sein.
In Sachen Entertainment kommen ein Laser Tag-Bereich sowie das Observatorium, ein Escape Room, neu hinzu.
Die neuen Routen der NAVIGATOR
Mit all diesen und weiteren neuen Attraktionen will man beim US-amerikanischen Publikum weiter punkten. 5-Nächte- sowie 9-Nächte-Karibik-Kreuzfahrten ab Miami sowie 3- und 4-Nächte-Kreuzfahrten über verlängerte Wochenenden wird die aufgewertete NAVIGATOR OF THE SEAS dann fahren. Schon am 24. Februar 2019 soll das dann frisch aufpolierte Schiff erstmals ab Miami in See stechen.
NAVIGATOR OF THE SEAS ist ein Schiff der Voyager-Klasse. Sie wurde 2002 bei Kværner Masa in Turku erbaut, ist 311 Meter lang und kann mehr als 3.000 Passagiere beherbergen. Mit einer Bruttoraumzahl von 139.570 ist sie vermessen. Ihr Heimathafen ist Nassau auf den Bahamas. Das Schiff ist registriert unter IMO 9227508.
Überraschung: TUI Cruises ordern bei Fincantieri zwei LNG-Schiffe
Das Joint Venture zwischen TUI und Royal Caribbean befindet sich auch weiterhin auf Wachstumskurs: TUI Cruises ordern bei Fincantieri zwei neue Schiffe. Die beiden Schiffe sollen in Monfalcone gebaut werden, wobei die Indienststellung für 2024 und 2026 geplant ist. Beide Schiffe sollen jeweils mit einer Bruttoraumzahl von etwa 161.000 vermessen sein, also noch einmal deutlich größer als das derzeitige Flaggschiff der Flotte. Dabei legt man Wert auf ein großzügiges Passagier-Raum-Verhältnis. Weitere Details zu den Schiffen werden jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
TUI-Flotte wächst weiter
Laut Angaben von TUI Cruises wird die MEIN SCHIFF-Flotte mit den neuen Bestellungen bis 2026 auf neun Schiffe wachsen. Die Kreuzfahrtgesellschaft hatte erst Anfang 2018 einen siebten Neubau bei Meyer Turku in Auftrag gegeben. Cruisedeck.de berichtete. Mit den nun in Auftrag gegebenen MEIN SCHIFF 8 und MEIN SCHIFF 9 gehen die Ordern erstmals nicht an Meyer Turku (zuvor STX Turku).
Die NAVIGATOR OF THE SEAS von Royal Caribbean International ist das vierte von fünf Schiffen der Voyager-Klasse. Sie wurde von 2000 bis 2002 bei Kværner Masa Yards in Turku gebaut und zählt nach wie vor zu den größten Kreuzfahrtschiffen der Welt. 2014 wurde das Schiff umfassend renoviert.
Wir haben uns an Bord umgesehen und viele Bilder mitgebracht. Seht Euch in unseren Galerien an, was die NAVIGATOR OF THE SEAS von Royal Caribbean alles zu bieten hat! Dazu gehört beispielsweise er spektakuläre Flowrider, eine Eiskunstlaufbahn im Studio B oder die Royal Promenade, eine Mall mit Restaurants, Bars und Shops mitten im Schiff. Ein beeindruckendes Atrium schließt sich übrigens an die Royal Promenade an. Selbstverständlich zeigen wir auch Bilder von der Pool-Landschaft, aber auch von den Restaurants an Bord. Hervorzuheben sei hier der Sapphire Dining Room, ein prunkvoller Speisesaal, der sich über drei Decks erstreckt.
Nicht zuletzt zeigen wir auch Bilder von einer geräumigen Suite. Auch ein paar Eindrücke von der Brücke sollen nicht fehlen. Einen Ort, an dem so richtiges Titanic-Feeling aufkommen kann, gibt es übrigens auch. Lasst Euch überraschen!
Seit 20 Jahren in Dienst: erstes Schiff der R-Klasse
Renaissance Cruises
Die R-Klasse ist eine Reihe von acht Kreuzfahrtschiffen, die für Renaissance Cruises gebaut wurden. Renaissance Cruises wurden 1989 von der Reederei Fearnley & Eger in Oslo gegründet. Als Renaissance Cruises Anfang der 1990er-Jahre ins Schlingern gerieten, übernahm der US-Amerikaner Edward Rudner, Gründer von Alamo Car Rental, die Gesellschaft. Renaissance Cruises mussten jedoch am 25. September 2001 ihre Dienste einstellen, nachdem sie zuvor bereits finanziell angeschlagen gewesen waren. Der wirtschaftliche Einbruch in Folge der Anschläge vom 11. September 2001 hat die Firma in die Zahlungsunfähigkeit getrieben. Was blieb, war eine Reihe moderner Kreuzfahrtschiffe: die Schiffe der R-Klasse.
R-Klasse als Nachfolger der Renaissance-Klasse
Zuvor hatten Renaissance Cruises bereits acht deutlich kleinere, yacht-artige Schiffe der Renaissance-Klasse betrieben, die etwa 80 Meter lang gewesen waren. Darauf folgte die R-Klasse. Die Schiffe dieser Klasse wurden zwischen 1998 und 2001 auf den Chantiers de l’Atlantique in Saint Nazaire gebaut. Das erste Schiff dieser Klasse, die R ONE, wurde vor genau 20 Jahren, am 24. Juni 1998, in Dienst gestellt. Die folgenden sieben Schiffe erhielten die Namen R TWO bis R EIGHT. Alle acht Schiffe sind baugleich, etwa 180 Meter lang und jeweils mit einer Bruttoraumzahl von 30.277 vermessen. Sie sind etwa 21 Knoten schnell und bieten Platz für jeweils etwa 700 Passagiere.
3 Schiffe bei Azamara Club Cruises
Mit der Zahlungsunfähigkeit von Renaissance Cruises wurden die acht Schiffe von unterschiedlichen Gesellschaften übernommen. Auch durch Weiterverkäufe wurde die Flotte zerrissen. Mittlerweile haben Oceania Cruises vier Schiffe und Azamara Club Cruises drei der Schiffe in ihren Flotten versammelt. Bei Azamara Club Cruises, einer Tochtergesellschaft von Royal Caribbean, sind es die ehemaligen R SIX, R SEVEN und R EIGHT: Sie werden heute unter den Namen AZAMARA JOURNEY, AZAMARA QUEST und AZAMARA PURSUIT betrieben.
4 Schiffe bei Oceania Cruises
Das Typ-Schiff der R-Klasse, die ehemalige R ONE, fährt heute für Oceania Cruises als INSIGNIA. Zwischenzeitlich hatte es aber auch einen zweijährigen Charter-Einsatz bei Hapag-Lloyd Kreuzfahrten. Zu dieser Zeit, nämlich von 2012 bis 2014, fuhr es unter dem Namen COLUMBUS 2. Oceania Cruises haben neben der ehemaligen R ONE auch die ehemaligen R TWO, R FOUR sowie R FIVE in ihrer Flotte versammelt. Sie fahren heute unter den Namen REGATTA, SIRENA und NAUTICA.
Drei Schiffe bei Azamara, vier bei Oceania, damit bleibt ein Schiff übrig: die ehemalige R THREE. Diese fährt seit der Renaissance-Zeit ausschließlich für Princess Cruises als PACIFIC PRINCESS.
Wir nehmen euch mit auf einen Rundgang an Bord der NAVIGATOR OF THE SEAS. Dabei zeigen wir euch nicht nur das Pooldeck, die innenliegende Royal Promenade oder die Rock Climbing Wall sowie verschiedenen Restaurants an Bord. Auch der atemberaubende Flowrider, mit dem an Bord gesurft werden kann, wird in unserem Video gezeigt. Darüber hinaus bekommt ihr eine kleine Eiskunstlauf-Show im Studio B an Bord der NAVIGATOR OF THE SEAS zu sehen. Lehnt Euch zurück und kommt mit an Bord.
Royal Caribbean Cruise Lines gehören nicht zu den regelmäßigen Gästen in Hamburg. Umso mehr dürfen sich die Hanseaten über den Besuch der NAVIGATOR OF THE SEAS freuen. Zwar war mit der BRILLIANCE OF THE SEAS erst vor wenigen Wochen ein Schiff von Royal Caribbean in Hamburg, das jedoch ging zu Blohm & Voss ins Dock. Die NAVIGATOR OF THE SEAS dagegen kam mit Passagieren ans Cruise Center Steinwerder. Anlässlich ihres Erstanlaufs in Hamburg überreichte Hafenkapitän Jörg Pollmann die Erinnerungsplakette.
Gebaut in Turku, getauft in Miami
NAVIGATOR OF THE SEAS zählt zu den größten Kreuzfahrtschiffen der Welt. Sie ist ein Schiff der Voyager-Klasse. Sie wurde von 2000 bis 2002 bei den Kværner Masa Yards in Turku, Finnland, gebaut. Diese Werft gehört als Meyer Turku inzwischen zur Papenburger Meyer-Werft und hat zuletzt die neuen Schiffe für TUI Cruises gebaut, an denen Royal Caribbean bekanntlich als Joint Venture-Partner beteiligt ist.
Seit Dezember 2002 ist die NAVIGATOR im Dienst. Getauft wurde sie übrigens in Miami von der Tennisspielerin Steffi Graf. NAVIGATOR OF THE SEAS ist 311 Meter lang und 38,60 Meter breit. Sie ist mit einer Bruttoraumzahl 139.570 vermessen. 1.213 Besatzungsmitglieder gibt es an Bord, bis zu 3.138 Passagiere können untergebracht werden.
Das Schiff ist registriert unter der IMO-Nummer 9227508.
2014 wurde das Schiff umfassend renoviert. Wir waren für Euch an Bord und haben uns umgesehen. Einen Bericht mit tollen Bildern gibt es demnächst hier bei cruisedeck.de
SkySea Cruises ist ein Joint Venture von Royal Caribbean Cruises und der chinesischen Ctrip.com International Ltd., einem Online-Reiseanbieter. Das Gemeinschaftsunternehmen betreibt Kreuzfahrten für den chinesischen Markt. Einziges Schiff der Flotte ist die SKYSEA GOLDEN ERA (IMO 9072446). Dabei handelt es sich um die ehemalige CENTURY der Celebrity Cruises. Diese wiederum gehören zum Konzern der Royal Caribbean.
Schiff wird in Europa benötigt
SkySea Cruises führt mit der SKYSEA GOLDEN ERA Kreuzfahrten ab Shanghai, Qingdao, Shenzhen, Xiamen sowie Keelung durch. Zum Ende des Jahres soll das Joint Venture nun beendet werden. Mit dem frei werdenden Schiff wird die Lücke in der TUI-Gruppe geschlossen, indem die britische Marella Cruises dieses übernimmt. Marella Cruises ist eine britische Kreuzfahrtgesellschaft unter dem Dach der deutschen TUI. Damit können TUI Cruises ihre derzeitige MEIN SCHIFF 2 länger in ihrer Flotte behalten, um so kurzfristig der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. TUI Cruises sind wiederum ein Joint Venture der TUI und Royal Caribbean.
Typschiff der Century-Klasse
Die SKYSEA GOLDEN ERA wurde 1995 auf der Meyer-Werft in Papenburg als CENTURY gebaut und ist das Typ-Schiff der Century-Klasse. Zu dieser gehören auch die ehemalige GALAXY und MERCURY der Celebrity Cruises. Diese fahren derzeit für TUI Cruises unter den Namen MEIN SCHIFF 1 und MEIN SCHIFF 2. Dabei befindet sich MEIN SCHIFF 1 gerade auf der letzten Reise, bevor sie an Marella Cruises übergeben wird.
Azamara Club Cruises haben offiziell die ADONIA von P&O als AZAMARA PURSUIT übernommen. Dies hatte die Gesellschaft bereits im September 2017 angekündigt. Cruisedeck.de berichtete. Bei dem Schiff handelt es sich um eines von insgesamt acht Schwesterschiffen, die seinerzeit für Renaissance Cruises gebaut worden waren, nämlich um die ehemalige R EIGHT. Sie war damit die jüngste der acht Schwestern. Mit der Insolvenz von Renaissance Cruises hatten verschiedene Reedereien die Schiffe aufgekauft. Zwei der ehemaligen Schiffe der Renaissance Cruises, die ehemalige R SIX und R SEVEN, fahren bereits seit einiger Zeit für Azamara Club Cruises. Dabei handelt es sich um die AZAMARA JOURNEY und AZAMARA QUEST.
Schiffsdetails
Während AZAMARA JOURNEY und AZAMARA QUEST im Jahr 2000 gebaut worden waren, ist die AZAMARA PURSUIT Baujahr 2001. Damit haben Azamara Club Cruises die drei jüngsten Schwesterschiffe in ihrer Flotte versammelt. Jedes Schiff ist 181 Meter lang, 25,46 Meter breit und mit einer Bruttoraumzahl von 30.277 vermessen. Etwa 700 Passagiere finden dabei auf jedem der drei Schiffe Platz.
Weiterer Ablauf
Derzeit befindet sich das Schiff zur Inspektion und zur Klasse-Erneuerung. Anschließend geht es für die AZAMARA PURSUIT über den Atlantik nach Belfast. Dort finden Umbau- und Modernisierungsarbeiten statt. Diese werden durchgeführt von der MJM Group, die sich auf solche Arbeiten spezialisiert hat. Erst im August 2018 soll das Schiff schließlich für Azamara auf die erste Kreuzfahrt gehen. Azamara Clubs Cruises ist übrigens eine Tochtergesellschaft von Royal Caribbean International.
ZDF blickt hinter die Kulissen der HARMONY OF THE SEAS.
Mit dem ZDF auf Kreuzfahrt, diesmal aber nicht mit dem „Traumschiff“. In einer zweiteiligen Reportage präsentiert das ZDF die HARMONY OF THE SEAS, das derzeit größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Die HARMONY OF THE SEAS (IMO-Nummer 9682875) wurde im Mai 2016 für Royal Caribbean International in Dienst gestellt. Sie ist ein Schiff der Oasis-Klasse und geringfügig größer als die Schwesterschiffe OASIS OF THE SEAS und ALLURE OF THE SEAS. Bei einer Länge von etwa 362 Metern ist sie mit einer Bruttoraumzahl von 226.963 vermessen. Dabei finden auf dem Schiff bis zu 6.360 Passagiere Platz, die Besatzungszahl ist 2.384. Ferner bietet die HARMONAY OF THE SEAS den Passagieren neben 20 Restaurants und mehreren Swimmingpools diverse Highlights wie Shopping-Bereiche, Spa, Sportangebote und vieles mehr.
In der ZDF-Reportage, die während einer siebentägigen Karibik-Kreuzfahrt gedreht wurde, stehen aber diesmal nicht die Passagiere im Focus, sondern ausgewählte Besatzungsmitglieder. Das ZDF begleitete einige von ihnen, z. B. den Kapitän, die Erste Offizierin, den Gärtner sowie eine Eiskunstläuferin.
Sendetermine:
Unterwegs auf dem größten Schiff der Welt – Sonntag, 23. Juli 2017, 18:00
Freizeitstress in der Karibik – Sonntag, 23. Juli 2017, 18:00