MS FINNMARKEN: Zwangspause in Hamburg
Kreuzfahrt abgesagt, Passagiere umgebucht
Für das beliebte Hurtigruten-Schiff FINNMARKEN wurde die geplante Norwegen-Kreuzfahrt vom 25. Juli bis zum 8. August jäh unterbrochen, bevor sie überhaupt beginnen konnte. Ein Defekt am Heckstrahlruder zwang das Schiff in das Trockendock der Norderwerft in Hamburg. Dieser Zwischenfall führte zur Absage der 15-tägigen Reise, die von Hamburg aus entlang der norwegischen Küste führen sollte.
Das Heckstrahlruder ist ein entscheidendes Bauteil, insbesondere um in den oft engen und bei wechselhaftem Wetter anspruchsvollen norwegischen Häfen sicher anlegen zu können. Um den Schaden beheben zu können, musste das Schiff aus dem Wasser geholt und ins Trockendock verlegt werden.
Obwohl der Defekt bereits vor der vorherigen Rundreise vom 11. bis 25. Juli bekannt war, konnte diese Fahrt noch planmäßig durchgeführt werden, da keine gravierenden sicherheitsrelevanten Einschränkungen vorlagen. Für die nun abgesagte Reise war eine Reparatur jedoch unumgänglich, um die Sicherheit und Manövrierfähigkeit des Schiffes zu gewährleisten.
Hurtigruten hat umgehend auf die Situation reagiert und alle betroffenen Gäste informiert. Den Passagieren wurden kostenlose Umbuchungen auf spätere Abfahrten oder eine volle Erstattung des Reisepreises angeboten. Die Reederei gab bekannt, dass etwa die Hälfte der betroffenen Passagiere direkt umgebucht hat, während andere sich zunächst an den Kundenservice gewandt haben, um individuelle Lösungen zu finden.
Nach der aktuellen Planung soll die FINNMARKEN ihren Dienst am 8. August 2025 wieder aufnehmen und dann wie geplant zu ihrer nächsten Norwegen-Kreuzfahrt ablegen. Bis dahin bleibt zu hoffen, dass die Reparaturen reibungslos verlaufen und das Schiff pünktlich wieder in See stechen kann, um seine Gäste sicher durch die beeindruckende norwegische Fjordlandschaft zu führen.

