Vor 20 Jahren: Letzter Stapellauf eines Passagierschiffs bei Blohm + Voss

Explorer

Am 19. Mai 2000 ist das letzte große Passagierschiff bei Blohm + Voss vom Stapel gelaufen. Es war die OLYMPIC VOYAGER (IMO 9183518), die übrigens noch vor Ablieferung an die Reederei Royal Olympic Cruises in OLYMPIA VOYAGER umbenannt wurde. Sie ist das Schwesterschiff der OLYMPIA EXPLORER (IMO 9183506), die im Juni 2000 an die Reederei abgeliefert wurde. Beide Schiffe sind 180,45 Meter lang und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 28 Knoten. Sei haben jeweils Platz für bis zu 800 Passagiere.

Mit diesen außergewöhnlichen Kreuzfahrtschiffen – Monohull fast ships – wollte Blohm + Voss wieder an alte Zeiten als Bauwerft für Passagierschiffe anknüpfen. Das gelang allerdings nicht. Diesem Kreuzfahrtschiffs-Duo folgte kein weiterer Auftrag.

Die Reederei Royal Olympic Cruises ging 2005 in die Insolvenz. Bereits 2004 wurde die OLYMPIA VOYAGER in EXPLORER umbenannt und fuhr fortan für die Gesellschaft Semester at Seas als schwimmende Universität. Von 2015 bis 2016 war der Cruise Liner als CELESTYAL ODYSSEY für Celestyal Cruises unterwegs, seit 2016 fährt das Schiff in fernöstlichen Gewässern unter dem Namen GLORY SEA.

Auch das Schwesterschiff ist nach mehreren Eigner- und Namenswechseln bereits 2014 nach Fernost gegangen. Es heißt nun CHINESE TAISHAN.

20 years ago: last launch of a passenger ship at Blohm + Voss

The last large passenger ship was launched at Blohm + Voss on May 19, 2000. It was the OLYMPIC VOYAGER (IMO 9183518), which was renamed OLYMPIA VOYAGER even before delivery to the shipping company Royal Olympic Cruises. She is the sister ship of the OLYMPIA EXPLORER (IMO 9183506), which was delivered to the shipping company in June 2000. Both ships are 180.45 meters long and have a top speed of 28 knots. They each have space for up to 800 passengers.

With these extraordinary cruise ships – monohull fast ships – Blohm + Voss wanted to go back to the old days as a shipyard for passenger ships. However, that did not succeed. No further order followed this cruise ship duo.

The shipping company Royal Olympic Cruises went bankrupt in 2005. Already in 2004 the OLYMPIA VOYAGER was renamed EXPLORER and henceforth continued as a floating university for the company Semester at Seas. From 2015 to 2016 the cruise liner sailed as CELESTYAL ODYSSEY for Celestyal Cruises, since 2016 the ship has been sailing in Far Eastern waters under the name GLORY SEA.

The sister ship also went to the Far East in 2014 after several changes in owner and name. She is now called CHINESE TAISHAN.

EUROPA und EUROPA 2 in frischem Glanz

EUROPA

Hapag-Lloyd Cruises haben dieser Tage nicht nur mit der HANSEATIC inspiration ihr zweites Schiff der Expeditionsklasse feierlich in Dienst gestellt, sondern nebenbei auch ihre Flaggschiffe EUROPA und EUROPA 2 einer Verjüngungskur unterzogen. Nacheinander waren diese beiden Luxus-Kreuzfahrtschiffe bei Blohm + Voss in der Werft: die EUROPA 2 von 14. September bis 29. September, die EUROPA gleich im Anschluss daran bis 13. Oktober.

Auf der EUROPA wurden mit „The Globe“ und „Pearls“ auch gleich zwei neue Restaurants an Bord eröffnet. Das „Pearls“ hat neben dem Innenbereich auch eine überdachte Terrasse. Darüber hinaus erhielt die EUROPA ein frisches Innen-Design. Damit soll nun auch eine legere Atmosphäre an Bord geschaffen werden, um den Ansprüchen und Wünschen der Passagiere gerecht zu werden.

Frisch renoviert hat die Reederei die Schiffe nun wieder auf die Reise geschickt.

Die EUROPA (IMO 9183855) fährt seit September 1999 für Hapag-Lloyd Cruises und ist bei einer Länge von 198,52 Meter mit 28.890 gross tons vermessen. Die EUROPA 2 (IMO 9616230) dagegen ist mit 225,62 Metern Länge und einer Bruttoraumzahl von 42.830 etwas größer. Sie wurde 2003 durch Hapag-Lloyd Cruises von der Werft STX France übernommen.

EUROPA bei Blohm + Voss

An Bord der frisch renovierten EUROPA

EUROPA 2 bei Blohm + Voss

Bilder Copyright:

Bilder von Bord: Copyright und mit freundlicher Genehmigung von Hapag-Lloyd Cruises

Bilder aus der Werft: Copyright cruisedeck.de

AMERA ausgedockt

AMERA

Fast fertig: neues Schiff für Phoenix Reisen

Die AMERA (IMO 8700280) wurde nach Übernahme am 1. Juli 2019 durch Phoenix Reisen von Holland America Line bei Blohm und Voss in Hamburg umfangreich umgebaut. Damit sieht das 1988 bei Wärtsilä in Turku gebaute Schiff seiner dritten Karriere entgegen.  Gebaut worden war das 204 Meter lange Kreuzfahrtschiff als ROYAL VIKING SUN für die damalige Royal Viking Line. Mit der ALBATROS ex ROYAL VIKING SEA verfügt Phoenix Reisen bereits über ein Schiff aus der damaligen Royal-Viking-Flotte.

Als PRINSENDAM war das Schiff bei Holland America Line sehr beliebt.

Mit dem Ausdocken am 11. August 2019 hat sich die AMERA erstmals im neuen Gewand gezeigt.

Unser Video vom Ausdocken der AMERA:

Vor 20 Jahren: Stapellauf der OLYMPIC VOYAGER

Olympic Voyager

Sie war das erste von zwei außergewöhnlichen Schwesterschiffen, die um die Jahrtausendwende bei Blohm + Voss in Hamburg gebaut wurden: die OLYMPIC VOYAGER (IMO 9183506). Am 14. Juli 1999, also vor genau 20 Jahren, lief sie in Hamburg vom Stapel. Für Royal Olympic Cruises, eine griechische Kreuzfahrtreederei, die 1995 aus einer Fusion von Epirotiki Lines und Sun Lines entstanden war, war die OLYMPIC VOYAGER der allererste Neubau. Für die Traditionswerft Blohm + Voss war sie der erste Neubau eines Passagierschiffs nach 44 Jahren (nach dem Hurtigruten-Schiff RAGNVALD JARL, Baujahr 1956, IMO 5289247). Somit war die OLYMPIC VOYAGER ein Prestige-Projekt sowohl für die Werft als auch für die Reederei.

Costa_Voyager_WIKIPEDIA-02 Vor 20 Jahren: Stapellauf der OLYMPIC VOYAGER

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 28 Knoten war die OLYMPIC VOYAGER außergewöhnlich schnell für ein Kreuzfahrtschiff. Am 22. Juni wurde sie in Piräus getauft und in Dienst gestellt.

Mit der OLYMPIA EXPLORER (IMO 9183518) lieferte Blohm + Voss zwei Jahre später das Schwesterschiff ab. Es war das bisher letzte Passagierschiff, das bei Blohm + Voss gebaut wurde.

2005 lösten sich Royal Olympic Cruises auf, nachdem sie in finanzielle Schwierigkeiten geraten waren. Die beiden schnittigen Kreuzfahrtschiffe bekamen in der Folge mehrere neue Eigner. Aus der OLYMPIC VOYAGER wurde die VOYAGER, die GRAND VOYAGER, die COSTA VOYAGER und zum Schluss die CHINESE TAISHAN ( 中國泰山 ) . Sie fährt nun für die Bohai Cruise Company.

Das Kreuzfahrtschiff ist 180, 45 Meter lang, 25,50 Meter breit und bietet Platz für 927 Passagiere. Die Besatzungszahl liegt bei etwa 350.

Costa_Voyager_WIKIPEDIA-02 Vor 20 Jahren: Stapellauf der OLYMPIC VOYAGER
GRAND VOYAGER. Copyright Kim Hansen [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

Fotos Copyright:

Costa Voyager: Piergiuliano Chesi [CC BY 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)]

Grand Voyager: Kim Hansen [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

Aus PRINSENDAM wird AMERA

PRINSENDAM im Dock bei Blohm und Voss

Am 1. Juli 2019 haben Holland America Lines ihre beliebte PRINSENDAM an Phoenix Reisen übergeben. Der deutsche Kreuzfahrtveranstalter wird das Schiff noch in diesem Sommer in Dienst stellen. Die Taufe wird am 16. August in Bremerhaven stattfinden. 
Dazu wird das Schiff zunächst ein bisschen aufgefrischt und erhält den typischen Phoenix-Anstrich. Für diese Arbeiten hat Phoenix das Schiff zunächst nach Hamburg überführt, wo es am Nachmittag des 2. Juli umgehend bei Blohm und Voss eingedockt wurde, um zur AMERA umgebaut zu werden.
Die PRINSENDAM war bei Holland America Lines ein äußerst beliebtes Schiff gewesen und hatte den Spitznamen „Elegant Explorer“ getragen. Nun wird aus dem schnittigen Liner wohl eine „Elegant Lady“.
Das Kreuzfahrtschiff war übrigens 1988 als ROYAL VIKING SUN für die damalige norwegische Kreuzfahrtgesellschaft Royal Viking Line gebaut worden und war deren viertes Schiff gewesen. Mit der ALBATROS und der AMERA versammeln sich damit zwei Schiffe der früheren Royal Viking Line in der Phoenix-Flotte, während die anderen beiden Liner unter den Namen BLACK WATCH und BOUDICCA für die britischen Fred. Olsen Cruise Lines fahren.

Frühere RAGNVALD JARL vor dem Aus

Gann ex RAGNVALD JARL

Hurtigruten-Oldtimer RAGNVALD JARL, heute SJØKURS, droht das Aus

Sie war und ist kein Kreuzfahrtschiff im eigentlichen Sinne: die SJØKURS ex RAGNVALD JARL. So mancher Passagier hat aber eine Hurtigruten-Passage auf ihr unternommen. Gebaut wurde sie in 1956 in Hamburg – auf der Traditionswerft Blohm und Voss. Auftraggeber war die Nordenfjeldske Dampskibsselskab (NFDS), eine der Reedereien im Hurtigruten-Dienst, der bekanntlich auch damals schon von mehreren Gesellschaften gemeinsam betrieben wurde. Bis 1995 blieb die RAGNVALD JARL für die Hurtigruten im Einsatz.

Zweite Karriere der RAGNVALD JARL

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Danach folgte eine zweite Karriere als Schul- und Ausbildungsschiff, und zwar zunächst für die Rogaland Sjøaspirantskole in Stavanger. Diese betrieb das Schiff unter dem Namen GANN und nahm zuweilen auch Passagiere an Bord. Mit Ankauf der ehemaligen NARVIK von den Hurtigruten wurde die GANN 2007 an Sørlandets Maritime Vidergående Skole verkauft, die den Oldtimer unter dem Namen SJØKURS als Schulschiff weiterbetrieb.

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Nun haben die Eigner, die Sørlandet Seilende Skoleskibs, beschlossen, das Schiff in Kürze zu verkaufen, da man ein Fit-Machen gemäß neuester Vorschriften als zu teuer erachtet. Damit droht der ehemaligen RAGNVALD JARL die Verschrottung.

Das Schiff ist 81,24 Meter lang, hat Platz für etwa 400 Passagiere und ist mit einer Bruttoraumzahl von 2.191 vermessen. Es ist registriert unter IMO 5289247.

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30 Jahre CROWN ODYSSEY / BALMORAL.

BALMORAL ex CROWN ODYSSEY

Vor 30 Jahren: Indienststellung der CROWN ODYSSEY.

Schon 30 Jahre im Dienst: gebaut als CROWN ODYSSEY für die griechische Royal Cruise Line, heute in Fahrt für Fred. Olsen Cruise Lines als BALMORAL. Vor genau 30 Jahren, am 14. Mai 1988, wurde das Schiff auf den Namen CROWN ODYSSEY getauft. Gebaut wurde Royal-Cruise-Line-Crown-Odyssey-300x193 30 Jahre CROWN ODYSSEY / BALMORAL.sie auf der Meyer-Werft in Papenburg. Sie war mit einer Bruttoraumzahl von 34.242 vermessen und war 187,71 Meter lang.

Nach Übernahme des Schiffs von der Werft am 2. Juni 1988 und Indienststellung 5 Tage später setzte Royal Cruise Line das Schiff zunächst in der Karibik ein.

Von Royal Cruise Line über NCL zu Fred. Olsen

Mit Übernahme der Royal Cruise Line durch Norwegian Cruise Lines im Jahr 1996 wurde das Schiff in NORWEGIAN CROWN umbenannt. Von 2000 bis 2003 fuhr sie für Orient Lines zwischenzeitlich wieder unter ihrem ursprünglichen Namen CROWN ODYSSEY. Nach Umbau in Singapur im Jahr 2003 fuhr sie wieder für NCL.

2006 kauften Fred. Olsen Cruise Lines das Schiff und ließen es im Jahr darauf bei Blohm & Voss in Hamburg verlängern. Seit 2008 fährt es unter dem Namen BALMORAL für Fred. Olsen Cruise Lines. Es ist jetzt 217,91 Meter lang und mit einer Bruttoraumzahl von 43.537 vermessen. 1.350 Passagiere finden auf der BALMORAL Platz. Das Schiff ist registriert unter der IMO-Nummer 8506294.

Kreuzfahrtschiff OCEAN GALA I auf dem Weg zur Abbruchwerft

ISLAND ESCAPE - jetzt OCEAN GALA I

OCEAN GALA I auf dem Weg nach Indien

Gebaut als Kreuzfahrt-Fähre

Einige Monate hat sie vor Sharjah unweit von Dubai gelegen, und auf ihr Schicksal gewartet. Nun ist die OCEAN GALA I auf dem Weg nach Indien, ganz offensichtlich zur Abbruchwerft. Gebaut wurde das Schiff 1982 in Nantes in Frankreich, und zwar als Kreuzfahrt-Fähre mit dem Namen SCANDINAVIA (IMO 8002597). Die dänische Fährgesellschaft DFDS hatte sie für ihre Tochterfirma United Steamship Co., Ltd. mit Sitz in Nassau in Auftrag gegeben. Die SCANDINAVIA hatte anfangs eine Passagierkapazität von etwa 1.600. Dabei konnten auf dem Autodeck auch ca. 530 Pkw mitgenommen werden.

Das Schiff ist 185,25 Meter lang, 27 Meter breit und hat einen maximalen Tiefgang von 6,80 Metern. Es ist mit einer Bruttoraum von 26.747 vermessen.

Taufe in New York – Fahrten zu den Bahamas

Nach Ablieferung an United Steamship im August 1982 wurde sie am 28. September 1982 in New York getauft. Anschließend wurde sie zwischen New York und den Bahamas eingesetzt. Doch schon ein gutes Jahr später wurde sie aus dem Fahrtgebiet abgezogen und nach Kopenhagen gebracht. Ab Dezember 1983 setzte die DFDS die SCANDINAVIA als Fähre auf ihrer Traditionsroute zwischen Kopenhagen und Oslo ein. Diese Route wird auch heutzutage noch von der DFDS bedient.

Umbau in Hamburg und in San Diego

Die SCANDINAVIA indes wurde schon 1985 verkauft an Sundance Cruises. Nach einem Umbau bei Blohm & Voss in Hamburg fuhr sie u.a. auf Kanada-Alaska-Kreuzfahrten. Im Jahr 1990 erfolgte ein Weiterverkauf sowie Umbenennung in VIKING SERENADE, um für Royal Caribbean Cruise Line eingesetzt zu werden. 1991 wurde sie auf der Southwest Marine Yard in San Diego, USA zu einem reinen Kreuzfahrtschiff umgebaut. Dort, wo ursprünglich die Autodecks waren, wurden Kabinen eingebaut.

Erst Kreuzfahrten, dann Flüchtlingsschiff

Von 2002 bis 2015 fuhr das Schiff als ISLAND ESCAPE für Island Cruises, und zwar auf Mittelmeer-Kreuzfahrten sowie Fahrten rund um Südamerika. Nachdem sie 2015 aufgelegt worden war, wurde sie weiterverkauft und in OCEAN GALA umbenannt. 2016 sollte sie zu einer Flüchtlingsunterkunft in Schweden werden. Dazu hat man das Schiff nach Utansjö gebracht. Dabei handelt es sich um einen kleinen Hafen am Bottnischen Meerbusen, nördlich von Sundsvall und etwa 450 km von Stockholm entfernt gelegen. Jedoch gab es in Utansjö, als das Schiff dort eingetroffen ist, Querelen um die Genehmigung. Es durfte schließlich nicht dort bleiben. Die bisher letzte Reise führte 2017 unter dem Namen OCEAN GALA I in den Persischen Golf, wo sie vor Sharjah aufgelegt wurde. Seit heute, dem 23.03.2018 ist sie auf dem Weg nach Alang / Bhavnagar, Indien, womit ihr Schicksal besiegelt sein dürfte.                          

EUROPA 2 der Hapag-Lloyd Cruises frisch renoviert

Kreuzfahrtschiff EUROPA 2 - Hapag-Lloyd Cruises

Werftaufenthalt der EUROPA 2 beendet.

Jüngstes Schiff von Hapag-Lloyd Cruises zurück aus der Werft

Vom 13. bis 26 September 2017 absolvierte die EUROPA 2 einen zweiwöchigen Werft-Aufenthalt bei Blohm & Voss. Es war bereits der zweite Werft-Aufenthalt des Kreuzfahrtschiffs seit Indienststellung im April 2013. Obwohl das Schiff turnusmäßig nur alle 5 Jahre zu Klasse-Arbeiten ins Trockendock gehen müsste, lassen Hapag-Lloyd Cruises es alle zwei Jahre hoch und trocken legen, um es stets in einem Top-Zustand zu erhalten. Dabei wurde das Schiff nicht nur technisch überprüft und überholt, sondern es wurden auch die Passagierbereiche einer Verschönerungskur unterzogen. Im Fokus standen dabei diesmal das Belvedere, die Saunalandschaft und das Herrenzimmer.

Aufgewertete Bereiche

Im Belvedere, der Lounge auf Deck 9 mit Panoramablick nach vorn, wurde die Bibliothek EUROPA-2-Belvedere-300x225 EUROPA 2 der Hapag-Lloyd Cruises frisch renoviertintegriert. So entstand ein sehr gemütlicher Bereich, der zum Entspannen bei einem guten Buch und einer Tasse Kaffee oder Tee einlädt. Aus der früheren Bibliothek hingegen wurde die Cruise Sales Lounge mit integriertem EUROPA 2-Museum. Die Sauna-Landschaft wurde verschönert und den gehobenen Ansprüchen der Passagiere angepasst. Aus dem Herrenzimmer auf Deck 4 wurde das Collins, eine Bar und Raucher-Lounge. Sie wurde komplett neu gestaltet. Die auffälligen Bilder imEUROPA-2-Belvedere-300x225 EUROPA 2 der Hapag-Lloyd Cruises frisch renoviert Collins stammen übrigens von Sutosuto, dem Hamburger Künstlerduo Susanne Dallmayr und Thomas Koch. Das größte dieser Bilder beinhaltet auch ein modernes Porträt von Albert Ballin, Urgestein der HAPAG und Erfinder der Kreuzfahrt.

Die EUROPA 2 ist ein 5-Sterne-plus-Schiff und fährt als eines von vier Kreuzfahrtschiffen für Hapag-Lloyd-Cruises. Gleich im Anschluss an die EUROPA 2 ging übrigens das Flaggschiff der Flotte, die EUROPA, zu Blohm & Voss ins Dock.
Cruisedeck.de präsentiert in Kürze komplette Foto-Galerien aus allen Bereichen der frisch renovierten EUROPA 2.

 

TV-Tipp: Schönheitskur für QUEEN MARY 2

Queen Mary 2 im Dock bei Blohm & Voss

Doku zu den Umbau-Arbeiten des Cunard-Flaggschiffs.

Im Mai / Juni 2016 wurde das Flaggschiff der Cunard Line, die QUEEN MARY 2, bei Blohm & Voss in Hamburg für 100 Millionen Euro general-überholt. Cruisedeck.de berichtete darüber. Die Umbau-Arbeiten wurden von einem Fernseh-Team begleitet und in einer Dokumentation für die ARD festgehalten. Während die Arbeiten zur Schönheitskur für QUEEN MARY 2 unter erheblichem Zeitdruck voranschritten, begleitete das TV-Team einige der Macher vor Ort.  So wurde zum Beispiel mit einen verantwortlichen Schiffbau-Ingenieur gesprochen. Gezeigt werden in dem Bericht die zentralen Phasen sowie die Baufortschritte. So wurden u.a. neue Kabinen eingebaut, zum Beispiel neue Britannia-Club-Kabinen sowie einige Einzelkabinen. Auch für die vierbeinigen Gäste, die auf der QUEEN MARY 2 durchaus willkommen sind und für die es einen speziellen Tierpflege-Service gibt, hat sich die Reederei etwas Besonderes einfallen lassen. Für die Gassi-Runde wurden an Deck ein US-amerikanischer Feuerhydrant sowie ein Londoner Laternenpfahl montiert.

Zu Wort kommen auch die Küchen-Direktoren sowie eine Passagierin, die schon mehrfach mit der QUEEN MARY 2 gefahren ist.

Sendetermin der 30-minütigen Dokumentation: heute, am Samstag, den 22. Juli 2017, 16:45, auf Phoenix.