In 100 Tagen: Taufe der AIDAmira

AIDAmira

AIDAmira wird viertes Selection-Schiff

Die Selection-Schiffe bei AIDA Cruises sind von mittlerer Größe und werden auf noch interessanteren und spannenderen Routen eingesetzt als die großen Schiffe der Flotte. Mit der AIDAmira (IMO 9172777) wird die Selection-Flotte um ein viertes Schiff ergänzt. Dabei handelt es sich diesmal um ein gebrauchtes Schiff, das zuvor für Costa Crociere unter dem Namen Costa neoRiviera gefahren ist und nun für AIDA umgebaut wird. 
AIDAmira soll in den Wintermonaten an den Küsten des südlichen Afrikas eingesetzt werden, wogegen in den Sommermonaten Routen im östlichen Mittelmeer angeboten werden. Zuvor wird AIDAmira am 30. November 2019 in Palma de Mallorca getauft. Wir von Cruisedeck werden vor Ort und an Bord sein und berichten.

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Gleich im Anschluss an die Taufe startet AIDAmira zu einer viertägigen Willkommensfahrt durchs westliche Mittelmeer, bei der das südfranzösische Sete sowie Barcelona angelaufen werden.
AIDAmira verfügt über etwa 700 Kabinen, darunter 14 Suiten und 80 Junior-Suiten. Kulinarisch bietet AIDAmira neben dem bei AIDA-Gästen so beliebten Markt-Restaurant noch das Selection Restaurant, das Buffalo Steak House sowie das Explorer Restaurant. Abgesehen vom Markt-Restaurant genießen die Passagiere in allen anderen Restaurants Service am Platz.


Das Kreuzfahrtschiff wurde 1999 bei den Chantiers de l’Atlantique als MISTRAL für die griechischen Festival Cruises gebaut. Die MISTRAL war der erste Neubau für Festival Cruises.
Nach der Insolvenz der Festival Cruises im Jahr 2004 übernahmen Ibero Cruceros das Kreuzfahrtschiff und betrieben es unter dem Namen GRAND MISTRAL. 2013 wurde das Schiff innerhalb der Carnival-Gruppe an Costa Crociere übertragen, für die es bis zur Übergabe an AIDA als COSTA neoRIVIERA fuhr. 
Wer meint, das Schiff auch in anderen Kreuzfahrtschiffen wiederzuerkennen, liegt nicht ganz falsch: Die Nachfolge-Bauten waren die Schiffe der Lirica-Klasse, die heute für MSC fahren. Erstes Schiff dieser Nachfolge-Klasse war die MSC ARMONIA (IMO 9210141).

Aus COSTA neoRIVIERA wird AIDAmira.

AIDAmira

AIDAmira soll Selection Flotte ergänzen.

AIDA Cruises erweitern kurzfristig ihre Flotte um ein Kreuzfahrtschiff mittlerer Größe. Dabei handelt es sich um die jetzige COSTA neoRIVIERA. Das in AIDAmira umzubenennde Schiff soll Ende 2019 das Trio der kleineren AIDA-Schiffe aus AIDAaura, AIDAcara und AIDAvita ergänzen. Diese werden derzeit für das Selection-Programm von AIDA eingesetzt. Dazu fahren die Schiffe auf außergewöhnlichen Routen. Das Selection-Programm wurde 2017 bei AIDA eingeführt. Aufgrund der großen Nachfrage in diesem Bereich möchte AIDA die Flotte hier weiter aufstocken.


cshow Aus COSTA neoRIVIERA wird AIDAmira.

Details zum Schiff

cshow Aus COSTA neoRIVIERA wird AIDAmira.Die zukünftige AIDAmira wurde 1999 als MISTRAL für die nicht mehr existierenden Festival Cruises gebaut und fuhr danach als GRAND MISTAL für Ibero Cruceros. Seit November 2013 wird sie als COSTA neoRIVIERA von Costa eingesetzt.

Das Schiff ist 2016 Meter lang und 28,80 Meter breit. Das mit einer Bruttoraumzahl von 48.200 vermessene Schiff ist damit für maximal 1.727 Passagiere ausgelegt. Die Besatzungszahl liegt bei 500. Registriert ist es unter der IMO-Nummer 9172777.cshow Aus COSTA neoRIVIERA wird AIDAmira.

Bevor das Schiff jedoch als AIDAmira das erste Mal in See sticht, soll es umfassend umgebaut und umgestaltet werden. Es soll weiterhin 624 Passagier-Kabinen an Bord geben, darunter, 96 Suiten, 80 davon mit Balkon.

Neues Schiff – neue Routen

Die erste Reise soll am 4. Dezember 2019 ab Palma de Mallorca starten. Neu wird auch die Route. Es geht ins südliche Afrika mit Stopps in Durban, East London und Lüderitz. Ein Aufenthalt von mehreren Tagen in Kapstadt soll den Passagieren die Gelegenheit bieten, Land und Leute ausgiebig kennenzulernen.

cshow Aus COSTA neoRIVIERA wird AIDAmira.

Es ist übrigens nach der AIDAblu (IMO 8521220) das zweite Mal in der Geschichte von AIDA Cruises, dass sich die Gesellschaft gebrauchter Tonnage bedient. Ansonsten hat AIDA stets nur selbst in Auftrag gegebene Schiffe im Einsatz.

Titelbild: Copyright AIDA Cruises