Noch ist die APOLLO nicht verschrottet

Car and Passenger Ferry APOLLO

Wohin geht es mit der „Papenburg sister“?

Entgegen früherer Meldungen ist die APOLLO (IMO 7006314), eine der letzten verbliebenen Auto- und Passagierfähren aus der Reihe der Papenburg Sisters, bisher noch nicht verschrottet. Bis vor kurzem lag die mehr als 50 Jahre alte Fähre, gebaut 1969 bei Meyer in Papenburg, weiterhin in Quebec, Kanada, auf. Doch nun befindet sie sich allem Anschein nach auf ihrer endgültig letzten Reise:

Der Hochsee-Schlepper MIRJANA K hat die Apollo an den Haken genommen und schleppt sie seit 2. August über den Atlantik. Ziel ist die Abwrack-Werft in Aliaga in der Türkei. Dort wird das Gespann am 5. September erwartet.

Apollo Noch ist die APOLLO nicht verschrottet
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Apollo Noch ist die APOLLO nicht verschrottet

Car and Passenger Ferry APOLLO has not yet been scrapped

Contrary to earlier reports, the APOLLO (IMO 7006314), one of the last remaining car and passenger ferries from the Papenburg Sisters series, has not yet been scrapped. Until recently, the more than 50-year-old ferry, built by Meyer in Papenburg in 1969, was still moored in Quebec, Canada. But now she is apparently on her final voyage:

The deep-sea tug MIRJANA K has hooked the Apollo and has been towing her across the Atlantic since August 2nd. Destination is the scrapping yard in Aliaga, Turkey. The ships are expected to arrive there on September 5th.

Die APOLLO wird endgültig verschrottet

MS APOLLO

Das Ende für einen Klassiker der Meyer-Werft

Sie ist eine der letzten verbliebenen „Papenburg Sisters“, eine Reihe von 9 Auto und Passagierfähren, die in den 1970er-Jahren bei Meyer in Papenburg für skandinavische und mexikanische Auftraggeber gebaut wurde.

50jähriges Jubiläum erreicht

Vor 50 Jahren, am 29. April 1070, wurde die APOLLO (IMO 7006314) an die Rederi AB Slite abgeliefert, die die Fähre unter der Marke Viking Line einsetzte. Eine gewisse Bekanntheit erlangte das Schiff in Deutschland auch unter den Namen GELTING NORD und OLAU KENT.

Zweite Karriere in Kanada

Seit dem Jahr 2000 fuhr die APOLLO, inzwischen auch wieder unter diesem Namen, für kanadische Gesellschaften in kanadischen Gewässern. Nach mehreren Kollisionen mit dem Fähr-Anleger im Jahr 2019 musste die APOLLO schließlich aus dem Verkehr gezogen werden.

Verschrottung statt Versenkung

Danach kam man vor Ort auf die Idee, die APOLLO zu versenken, um daraus ein künstliches Tauch-Revier zu machen. Die Kosten für die Vorbereitung dazu gerieten jedoch außer Kontrolle, so dass das Projekt aufgegeben werden musste. Nun haben die Dalhousie Marine Recyclers in New Brunswick die APOLLO zum symbolischen Preis von 1 Dollar gekauft, um sie zu verschrotten.

Car ferry APOLLO will be finally scrapped

The end for a  classic car ferry built by Meyer shipyard

She is one of the last remaining „Papenburg Sisters“, a series of 9 car and passenger ferries that was built by Meyer in Papenburg for Scandinavian and Mexican clients in the 1970s.

50th anniversary reached

50 years ago, on April 29, 1070, the APOLLO (IMO 7006314) was delivered to Rederi AB Slite, which operated the ferry under the Viking Line brand. The ship also gained a certain fame under the names GELTING NORD, OLAU KENT, BENODET and CORBIERE

Second career in Canada

Since 2000 the APOLLO has been sailing under her initial name again for Canadian companies in Canadian waters. After several collisions with the ferry pier in 2019, the APOLLO finally had to be withdrawn from service.

Scrapping instead of sinking

Then the idea came up to sink the APOLLO in order to turn her into an artificial diving area. However, the costs of preparing for it got out of hand and the project had to be abandoned. Now the Dalhousie Marine Recyclers in New Brunswick bought the APOLLO for the symbolic price of 1 dollar to scrap her.

Gnadenfrist für die APOLLO – 50jähriges Jubiläum

MS APOLLO

Die Société Apollo in Godbout, Eigner der vor 50 Jahren auf der Meyer-Werft in Papenburg gebauten APOLLO (IMO 7006314), wird die historische Fähre nicht wie geplant im September versenken, um sie zu einem künstlichen Riff zum Tauchen zu machen. Das Projekt wurde auf 2021 verschoben, da die Corona-Krise den Arbeitsplan für die Vorbereitungen verzögert hat. Die APOLLO soll in der Godbout Bay versenkt werden. Zuvor müssen jedoch Asbestplatten, Kupferdrähte für Strom- und Hydraulikleitungen entfernt werden. Teile der Inneneinrichtung und der technischen Ausstattung wurden bereits verkauft. Die Eigner-Gesellschaft hat damit etwa 50.000 US-Dollar eingenommen. Darüber hinaus soll ein Angebot für den Kauf der Schwimmwesten vorliegen. Damit ist auch klar, dass eine Re-Aktivierung als Fähre nicht mehr in Frage kommt. Da die Rettungsboote aufgrund ihres Alters von 20 bis 30 Jahren nicht verkäuflich sind, wird in Erwägung gezogen, daraus ungewöhnliche Unterkunftsmöglichkeiten in Form fester Zelte für die zukünftigen Taucher zu machen.

Vor 50 Jahren – am 29. April 1970 – wurde die Autofähre von der Meyer-Werft an die Rederi AB Slite übergeben. Die Fähre war die erste der sogenannten Papenburg Sisters.

Alle Fotos: Copyright cruisedeck.de

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Grace period for the APOLLO – 50th anniversary

Société Apollo in Godbout, owner of the APOLLO (IMO 7006314) built 50 years ago on  the Meyer shipyard in Papenburg, will not sink the historic ferry as planned in September to make it an artificial reef for diving. The project was postponed to 2021 because the corona crisis delayed the work schedule for the preparations. The APOLLO is said to be sunk in Godbout Bay. Before that, however, asbestos sheets, copper wires for power and hydraulic lines must be removed. Parts of the interior and the technical equipment have already been sold. The owner company has thus raised approximately $ 50,000. In addition, it is said there is an offer for the purchase of life jackets. This also makes it clear that re-activation as a ferry is no longer an option. Since the lifeboats are not for sale due to their age of 20 to 30 years, it is considered to make unusual accommodation options from them in the form of fixed tents for future divers.

50 years ago – on April 29, 1970 – the car ferry was handed over to the Rederi AB Slite by the Meyer shipyard. The ferry was the first of the so-called Papenburg Sisters.

All photos: Copyright cruisedeck.de

Schicksal der APOLLO bleibt weiter ungewiss

Apollo

Die erste der berühmten Papenburg Sisters bleibt weiter aufgelegt.



Der derzeitige Eigner der bei Meyer in Papenburg gebauten APOLLO, die Société des Traversies du Quebec, hat wohl mindestens zwei Gebote zum Kauf der Auto- und Passagierfähre erhalten, diese aber abgelehnt. Der Preis hat wohl nicht gestimmt. Angeblich wird aber auch zur Bedingung gemacht, dass das Schiff weiterhin unter kanadischer Flagge verbleibt und auch noch mindestens ein Jahr weiterhin in kanadischen Gewässern verkehrt.

Unterdessen werden die Planungen, das Schiff zu versenken und daraus ein Tauchrevier zu machen, weiter verfolgt.
Die APOLLO  (IMO 7006314) war die erste einer Reihe von neun Auto- und Passagierfähren, die seit Anfang der 1970er-Jahre bei Meyer in Papenburg gebaut wurden. Die meisten dieser schnittigen Fährschiffe sind mittlerweile schon verschrottet. Damit darf die APOLLO durchaus als historisch wertvoll eingeordnet werden.

Ein Meyer-Schiff soll versenkt werden!

Apollo - Viking Line

50-jähriges Jubiläum verpasst?

Die APOLLO – Sie ist kein Kreuzfahrtschiff, jedoch ein Passagierschiff mit besonderer Geschichte!

Die Auto- und Passagierfähre APOLLO (IMO 7006314) ist die erste der sogenannten Papenburg Sisters, einer Reihe von neun Schwesterschiffen, die Anfang der 1970er-Jahre bei Meyer in Papenburg gebaut wurden. Auftraggeber waren Fährgesellschaften in Schweden, Finnland und Mexiko. Die meisten Schiffe dieser Reihe existieren längst nicht mehr, aber die APOLLO hat bis heute überlebt. Die 108 Meter lange und 17,25 Meter breite Fähre wurde unter dem Namen APOLLO gebaut und trägt diesen Namen auch heute noch. Zwischendurch hatte das schnittige Fährschiff aber auch andere Namen, nämlich OLAU KENT, GELTING NORD, BENODET und CORBIERE. Seit 1995 heißt die Fähre wieder APOLLO. Ihr Fahrtgebiet und ihre Eigner wechselten dennoch mehrere Male. U.a. war sie auch eine Zeitlang auf der Linie Bagenkop – Kiel eingesetzt. Im Jahr 2000 wurde die APOLLO nach Kanada verkauft. Anfang 2019 kaufte die Société des Traversiers du Québec die Fähre und setzte sie auf der Route Matane – Baie Comeau bzw. Matane – Godbout ein. Das sind Fährverbindungen über den St. Lorenz-Strom. Nach einer Kollision mit der Pier in Godbout im Februar dieses Jahres mit anschließender Reparatur des Bugvisiers kam es im März zu einer weiteren Kollision, diesmal mit der Pier in Matane. Dabei wurde erneut das Bugvisier schwer beschädigt. Das Schiff wurde außer Dienst gestellt.

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Die APOLLO als zukünftiges Tauchrevier?

Nun ist man in Godbout auf die Idee gekommen, das Schiff zu versenken! Die APOLLO soll in einer Tiefe von etwa 60 Metern als Tauchrevier am Boden der Godbout Bay dienen. Der Bürgermeister von Godbout, Jean-Yves Bouffard, möchte das Schiff nutzen, um Taucher und Touristen in die Region Manicouagan zu locken. Das Projekt würde die Tourismusbranche in der gesamten Manicouagan-Region stimulieren. Ein ähnliches Projekt hat es 2003 in Sainte-Luce-sur-Mer in der Nähe von Rimouski gegeben, bei dem der ehemalige kanadische Zerstörer „Nipigon“ als künstliches Riff versenkt wurde. Die Fährgesellschaft untersucht die vom Bürgermeister von Godbout vorgeschlagene Option. Der Bürgermeister von Godbout hat seinerseits bereits die Unterstützung des Bürgermeisters von Baie-Comeau erhalten.

Die APOLLO wurde 1969 gebaut und würde im Dezember 2019 ihr 50-jähriges Jubiläum feiern. Am 19. Dezember 1969 wurde sie getauft, im April 1970 wurde sie an die schwedische Rederi AB Slite übergeben. Die Fähre wurde dann im Gemeinschaftdienst der Viking Line zwischen Schweden und Finnland eingesetzt.