Bilder-Galerie: Hurtigruten-Schiff der nahen Zukunft

Sea Zero Concept Ship for Hurtigruten Group

So könnte es aussehen

Die Hurtigruten Group hat aktuell ihr Konzept eines emissionsfreien Passagierschiffs vorgestellt. In der unter dem Projektnamen Sea Zero im März 2022 ins Leben gerufenen Initiative erarbeiteten die Hurtigruten Group, das Forschungsinstitut SINTEF sowie 12 maritime Partner dieses Konzept. Das Konsortium wurde mit der Entwicklung energie-effizienter und CO2-neutraler Lösungen beauftragt und liefert nun erste Ergebnisse. Es soll ein Schiff entwickelt werden, das schon in wenigen Jahren allen anderen Schiffen in Sachen Energie-Effizienz und Nachhaltigkeit voraus ist.

Im Einklang mit ihrem Fokus auf nachhaltigen Betrieb, der auf die norwegische Küste zugeschnitten ist, plant die Hurtigruten-Gruppe den Einsatz kleinerer, maßgeschneiderter Schiffe, die einen positiven Klima-Fußabdruck hinterlassen und weder auf See noch an Land Emissionen verursachen. Da das erste Schiff im Jahr 2030 fertig sein soll, plant das Unternehmen, seine gesamte Flotte auf emissionsfreie Schiffe umzustellen.

Die künftigen Schiffe von Hurtigruten Norwegen werden elektrisch sein und mit Batterien ausgestattet sein, die im Hafen aufgeladen werden. Durch die Kombination von 60-Megawatt-Batterielösungen mit Windtechnologie wird erwartet, dass das Schiff über zahlreiche Neuheiten und verbesserte Lösungen verfügt, die es heute auf Kreuzfahrtschiffen nicht gibt, darunter einziehbare Segel mit Sonnenkollektoren, Manöver mit künstlicher Intelligenz, gegenläufige Propeller und mehrere einziehbare Thrusters. Zu den weiteren Technologien gehören Luftschmierung, fortschrittliche Rumpfbeschichtung und proaktive Rumpfreinigung.

Der Batteriestand wird an den Außenseiten des Schiffes angezeigt, während die Brücke, auf der der Kapitän und die Besatzung das Schiff steuern, durch verbesserte KI voraussichtlich deutlich kleiner und einem Flugzeugcockpit nachempfunden wird.

Die drei einziehbaren, autonomen Flügelplattformen werden über 1.500 m² (16.146 ft²) Solarpaneele und eine Gesamtwindfläche von 750 m² (8.073 ft²) verfügen und im vollständig ausgefahrenen Zustand eine maximale Höhe von 50 m (164 ft) erreichen.

Hurtigruten Norwegen strebt an Bord seines ersten emissionsfreien Schiffes nach erstklassigem Gästekomfort und spektakulären Ausblicken. Eine stromlinienförmige Form führt zu einem geringeren Luftwiderstand, einem geringeren Energieverbrauch und einem höheren Passagierkomfort. Zusätzlich zum großzügigen Außenbereich ermöglichen vergrößerte Flächen mit speziellen Fenstern einen unvergleichlichen Blick auf die norwegische Fjord- und Küstenlandschaft.

Eine Schlüsselrolle bei der Minimierung des Energieverbrauchs sollen auch die Gäste spielen, indem sie mit Hilfe einer  interaktiven mobilen Ap  hochmoderne Kabinenlüftungen bedienen und ihren eigenen Wasser- und Energieverbrauch messen können.

Sea Zero ist nun in eine zweijährige Phase eingetreten, in der die vorgeschlagenen Technologien im Hinblick auf das endgültige emissionsfreie Schiff erprobt, getestet und weiterentwickelt werden. Die aktuelle Forschungs- und Entwicklungsphase konzentriert sich auf Batterieproduktion, Antriebstechnologie, Rumpfdesign und nachhaltige Praktiken, die den Energieverbrauch auf ein absolutes Minimum reduzieren.

Das neue emissionsfreie Schiff soll 135 Meter lang werden und über 270 Kabinen für 500 Gäste und 99 Besatzungsmitglieder verfügen. In der 130jährigen Tradition der Hurtigruten wird auch das neue Schiff über einen großen Frachtraum verfügen und auch Autos mitnehmen können.

Image Gallery: Hurtigruten ship of the near future – This is how it may look like

The Hurtigruten Group has just presented its concept of an zero emission passenger ship. In the initiative launched in March 2022 under the project name Sea Zero, the Hurtigruten Group, the research institute SINTEF and 12 maritime partners developed this concept. The consortium was commissioned to develop energy-efficient and CO2-neutral solutions and is now delivering first results. A ship is to be developed that will be ahead of all other ships in terms of energy efficiency and sustainability in just a few years.

In line with its focus on sustainable operations tailored to the Norwegian coast, the Hurtigruten Group plans to deploy smaller, tailor-made ships that leave a positive climate footprint and generate no emissions at sea or on land. With the first ship due to be ready in 2030, the company plans to convert its entire fleet to zero-emission ships.

Hurtigruten’s future ships will be electric and equipped with batteries that will be charged in port. Combining 60-megawatt battery solutions with wind technology, the ship is expected to feature numerous firsts and enhanced solutions not found on cruise ships today, including retractable sails with solar panels, artificial intelligence maneuvers, counter-rotating propellers and multiple retractable thrusters . Other technologies include air lubrication, advanced hull coating and proactive hull cleaning.

Battery levels will be displayed on the ship’s exterior, while – against die background of improved AI – the bridge where the captain and crew steer the ship is expected to be significantly smaller and more like an airplane cockpit.

The three retractable, autonomous wing platforms will feature 1,500 m² (16,146 ft²) of solar panels and a total windage area of 750 m² (8,073 ft²), reaching a maximum height of 50 m (164 ft) when fully deployed.

Hurtigruten Norway strives for first-class guest comfort and spectacular views aboard its first zero-emission ship. A streamlined shape results in lower drag, lower energy consumption and greater passenger comfort. In addition to the spacious outdoor area, enlarged areas with special windows allow an incomparable view of the Norwegian fjord and coastal landscape.

Guests will also play a key role in minimizing energy consumption by using an interactive mobile app to operate state-of-the-art cabin ventilation and measure their own water and energy consumption.

Sea Zero has now entered a two-year phase in which the proposed technologies will be tried, tested and further developed towards the final zero-emissions ship. The current research and development phase focuses on battery production, propulsion technology, hull design and sustainable practices that reduce energy consumption to an absolute minimum.

The new emission-free ship will be 135 meters long and have 270 cabins for 500 guests and 99 crew members. In the 130-year tradition of Hurtigruten, the new ship will also have a large cargo hold and will also be able to carry cars.

Image credit: VARD Design + Hurtigruten

Schiffstunnel in Norwegen – neues touristisches Highlight?

Stad Schiffstunnel

Unterstützung durch Havila Kystruten

Am Freitag, den 9. September, fand an Bord der HAVILA CASTOR die Stad-Schiffstunnelkonferenz statt. Die Konferenz wurde von der Lenkungsgruppe für die Entwicklungsarbeit rund um den Stad Schiffstunnel und den Wachstumsunternehmen in den drei Gemeinden Stad, Kinn und Vanylven organisiert.

Ziel der Konferenz war es, sich auf die Möglichkeiten zu erörtern, die der Schiffstunnel für die Verlagerung des Personen- und Güterverkehrs auf den Seeweg bietet und so die Sicherheit, Regelmäßigkeit und Pünktlichkeit verbessert. Der Stader Schiffstunnel und das Stadland könnten darüber hinaus zu einem internationalen Tourismusmagneten werden können.

Die Konferenz wurde am frühen Morgen auf der HAVILA CASTOR eröffnet, die in den Moldefjord nach Eide fuhr, wo sich der geplante Stad Schiffstunnel befinden wird,  und endete in Ålesund am Freitagabend.

Die Details des geplanten Tunnels

Der Stad Schiffstunnel soll auf dem Gebiet der Gemeinde Stad in der west-norwegischen Gemeinde Vestland gebaut werden. Der Tunnel soll die Halbinsel Stadland an der schmalsten Stelle queren. Geplant ist ein 1,7 km langer Tunnel mit einer Höhe von 49 Metern, einer Breite von 36 Metern und einer Wassertiefe von 12 Metern. Die Tunneldecke soll als Rundbogen ausgeführt werden. Das Fahrwasser soll auf Höhe des Wasserspiegels 26,5 m breit sein und auf beiden Seiten flankiert werden von je 4,75 m breiten Zugangswegen mit Geländer und eingelassenen Nischen. Damit wäre der Schiffstunnel groß genug für die Passagierschiffe im norwegischen Küstendienst (Havila Kystruten und Hurtigruten).

Havila Kystruten steht laut eigenem Bekunden dem Bau des Stad Schiffstunnels, der eine Alternative zur Umfahrung von Stad schaffen wird, positiv gegenüber.

„Der Stad Schiffstunnel wird die Sicherheit des Seeverkehrs rund um Stadland erhöhen, das zu den wetterexponiertesten Gebieten entlang der Küstenroute gehört, die wir jeden Tag befahren“, sagt Bent Martini, CEO von Havila Kystruten.

„Gleichzeitig glauben wir, dass die Fahrt durch den Stad Schiffstunnel ein weltweit einzigartiges touristisches Erlebnis sein wird, denn natürlich werden wir völlig emissionsfrei mit reinem Batteriestrom fahren, wenn wir durch den Tunnel fahren.“

Das Meer vor Stad wird Stadhavet genannt und ist an 90 bis 110 Tagen im Jahr ein Gewässer mit anspruchsvollen Wellenbedingungen für die Schifffahrt. Hoher Seegang mit Wellenreflexionen vom Land aus machen die Manövrierbedingungen schwierig. Stadhavet ist als einer der wetterbeständigsten Orte an der norwegischen Küste bekannt.

In erster Linie eine Maßnahme der maritimen Sicherheit

Die norwegische Küstenverwaltung ist für die gesamte digitale und physische Infrastruktur entlang der norwegischen Küste zuständig, Sie ist auch Projekteigner für den Stader Schiffstunnel.

„Wir setzen uns dafür ein, dass die norwegische Küste die sicherste und sauberste der Welt ist. Projekte wie der Stad Schiffstunnel sind wichtige Maßnahmen, um unsere Ziele zu erreichen. Der Treibstoffverbrauch steigt auf hoher See erheblich an, und durch die Fahrt im Brackwasser im Schiffstunnel werden wir den Verbrauch des Schiffsverkehrs in diesem Gebiet reduzieren“, sagt Küstendirektor Einar Vik Arset.

„Der Stad Schiffstunnel ist in erster Linie eine Sicherheitsmaßnahme für den Seeverkehr, die meiner Meinung nach auch ein Erlebnis sein wird, das für sich steht.“

„Das Nordkap Westnorwegens“

Per Sævik, Vorstandsvorsitzender von Havila Kystruten, ist der Meinung, dass die Marktbedeutung des Stad Schiffstunnels gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann und dass die positiven Auswirkungen für die Tourismusbranche und die örtliche Gemeinde weitreichend sein werden.

Der Tunnel, das Selja-Kloster und das Stad-Plateau könnten laut Per Sævik  das Nordkap von Westnorwegen werden. Der Stad Schiffstunnel könne in seiner Bedeutung kaum hoch genug eingeschätzt werden, so Sævik.

Zum Vergleich: Ein Schiffstunnel in Deutschland

Übrigens: In Deutschland gibt es bereits einen Schiffstunnel – wenn auch etwas kleiner: 195 Meter lang und 5,60 Meter breit bei einer Wassertiefe von 1,75 Metern. Es handelt sich um den Weilburger Schifffahrtstunnel, der einen Bogen der Lahn, in der sich zwei Wehre befinden, abkürzt.

Ship tunnel in Norway – new tourist highlight?

Support from Havila Kystruten

On Friday 9th September the Stad Ship Tunnel Conference took place aboard the HAVILA CASTOR. The conference was organized by the steering group for the development work around the Stad ship tunnel and the growth companies in the three municipalities of Stad, Kinn and Vanylven.

The aim of the conference was to discuss the possibilities that the ship tunnel offers for shifting passenger and freight traffic to the sea route, thus improving safety, regularity and punctuality. The Stad ship tunnel and the Stadland could also become an international tourism magnet.

The conference opened early in the morning on the HAVILA CASTOR, sailing into the Moldefjord to Eide, where the planned Stad ship tunnel will be located, and ended in Ålesund on Friday evening.

The details of the tunnel

The Stad ship tunnel is to be built in the municipality of Stad Vestland in western Norway. The tunnel will cross the Stadland peninsula at its narrowest point. A 1.7 km long tunnel with a height of 49 meters, a width of 36 meters and a water depth of 12 meters is planned. The tunnel ceiling is to be designed as a round arch. The fairway should be 26.5 m wide at water level and flanked on both sides by 4.75 m wide access paths with railings and recessed niches. This would make the ship tunnel large enough for the passenger ships in Norwegian coastal service (Havila Kystruten and Hurtigruten).

Havila Kystruten says it is positive about the construction of the Stad ship tunnel, which will create an alternative to the Stad bypass.

“The Stad Ship Tunnel will increase the safety of maritime traffic around Stadland, which is one of the most weather-exposed areas along the coastal route we travel every day,” said Bent Martini, CEO of Havila Kystruten.

„At the same time, we believe that the journey through the Stad ship tunnel will be a unique tourist experience in the world, because of course we will run completely emission-free with pure battery power when we go through the tunnel.“

The sea off Stad is called Stadhavet and is an area with challenging wave conditions for shipping on 90 to 110 days a year. High seas with wave reflections from shore make maneuvering conditions difficult. Stadhavet is known as one of the most weather-resistant places on the Norwegian coast.

Primarily a maritime security measure

The Norwegian Coastal Administration is responsible for the entire digital and physical infrastructure along the Norwegian coast. They are also the project owner for the Stad ship tunnel.

“We are committed to ensuring that the Norwegian coast is the safest and cleanest in the world. Projects like the Stad ship tunnel are important measures to achieve our goals. Fuel consumption increases significantly on the high seas, and by sailing in brackish water in the ship tunnel, we will reduce the consumption of shipping traffic in this area,“ says Coastal Director Einar Vik Arset.

„The Stad Ship Tunnel is first and foremost a safety measure for maritime traffic, which I believe will also be an experience in its own right.“

„The North Cape of Western Norway“

Per Sævik, CEO of Havila Kystruten, believes that the market importance of the Stad Ship Tunnel cannot be overstated and that the positive impact on the tourism industry and the local community will be far-reaching.

The tunnel, Selja Monastery and the Stad Plateau could become the North Cape of Western Norway, according to Per Sævik. The importance of the Stad ship tunnel cannot be overestimated, says Sævik.

For comparison: A ship tunnel in Germany

By the way: Germany already has a ship tunnel – albeit a bit smaller: 195 meters long and 5.60 meters wide with a water depth of 1.75 meters. It is the Weilburg shipping tunnel, which shortens an arc of the Lahn, in which there are two weirs.

Image + Photo credit:

Kystverket / Norwegian Coastal Administration – https://web.archive.org/web/20110121140137/http://www.kystverket.no/arch/_img/9646692.pdf, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12765589

Kystverket/Snøhetta/Plomp – https://www.kystverket.no/Nyheter/2021/mars/prosjektstyret-for-stad-skipstunnel-er-pa-plass/, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=105099762

Skipstunnel.no

Weilburger Schifffahrtstunnel:

Steffen Prößdorf – own work, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16770365

Johannes Löw (WP.de: Mo4jolo) – own work, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1283268

66 Jahre MS NORDSTJERNEN

MV Nordstjernen

Nostalgischer Liner aus Hamburg noch immer in Fahrt

Vor genau 66 Jahren, am 24. Februar 1956, wurde die NORDSTJERNEN (IMO 5255777) von Blohm & Voss, Hamburg, an die Reederei Det Bergenske Dampskibsselskab übergeben und fortan auf den Hurtigruten entlang der norwegischen Küste eingesetzt.

Das Besondere an diesem Schiff: Es ist auch heutzutage noch in Fahrt.

Bis 2012 stand die NORDSTJERNEN im Dienste der Hurtigruten. Sie ist damit das Schiff mit der bisher längsten Einsatzdauer auf dieser Linie. Heutiger Eigner ist Vestland Marine. Die NORDSTJERNEN, die vor ein paar Jahren umfassend restauriert wurde, steht inzwischen unter Denkmalschutz. Der nostalgische Charme an Bord ist damit erhalten geblieben.

Nach wie vor können Reisen mit der NORDSTJERNEN gebucht werden.

Unser Bord-Rundgangs-Video:

66 years MV NORDSTJERNEN

Exactly 66 years ago, on February 24, 1956, the NORDSTJERNEN (IMO 5255777) was handed over by the shipyard Blohm & Voss, Hamburg, to the shipping company Det Bergenske Dampskibsselskab and from then on she was used on the Hurtigruten along the Norwegian coast.

What makes the ship special: She is still in service today. The NORDSTJERNEN was in the service for Hurtigruten until 2012. This makes her the ship with the longest service time on this line.

Today’s owner is Vestland Marine. The NORDSTJERNEN, which was extensively restored a few years ago, is now a listed building. The nostalgic charm on board has been preserved. Cruises onboard the NORDSTJERNEN can still be booked. Above is our ship tour video.

Havila hat norwegischen Küstendienst aufgenommen

HAVILA CAPELLA

Der neue Player auf den „Hurtigruten“

Am Sonntag, den 12. Dezember 2021, haben Havila Kystruten ihren Passagier-Dienst entlang der norwegischen Küste zwischen Bergen und Kirkenes aufgenommen, zunächst allerdings nur mit einem Schiff, der ganz neuen HAVILA CAPELLA (IMO 9865570).

Eigentlich hätte Havila den Dienst bereits Anfang 2021 aufnehmen sollen, und zwar mit vier Schiffen. Doch der Anfang gestaltete sich schwierig. Ende 2019 war eine der beiden beauftragen Bauwerften ins Schlingern geraten, und Havila hatte den Auftrag der spanischen Werft entziehen müssen. Seitdem wurden alle vier Schiffe bei Tersan in der Türkei gebaut. Weitere Verzögerungen beim Bau ergaben sich seit Anfang 2020 durch die Corona-Pandemie. So wird dann auch das zweite Schiff, die HAVILA CASTOR, wohl nicht mehr wie noch bis vor kurzem geplant in diesem Jahr in Dienst gestellt werden können.

In Norwegen feiert man trotzdem den Start von Havila Kystruten mit der HAVILA CAPELLA. Bei dem Schiff handelt es sich – ebenso wie bei den in Bau befindlichen Schwesterschiffen – um Plug-in-Hybrid-Schiffe. Die Batterie-Einheiten an Bord ermöglichen eine emissionsfreie Fahrt von vier Stunden.

Havila has started Norwegian coastal service – The new player on the Norwegian Coastal Express Service

On Sunday, December 12th, 2021, Havila Kystruten started their passenger service along the Norwegian coast between Bergen and Kirkenes, initially only with one ship, the brand new HAVILA CAPELLA (IMO 9865570).

Havila should actually have started service at the beginning of 2021, with four ships. But the beginning turned out to be difficult. At the end of 2019, one of the two contracted shipyards began to falter, and Havila had to withdraw the contract from the Spanish shipyard. Since then, all four ships have been under construction by Tersan Yard in Turkey. There have been further delays in construction since the beginning of 2020 due to the corona pandemic. So the second ship, the HAVILA CASTOR, will probably no longer be able to be put into service this year as planned until recently. In Norway, however, the launch of Havila Kystruten with the HAVILA CAPELLA is celebrated. Like the sister ships under construction, the ship is a plug-in hybrid vessel. The battery units on board enable an emission-free journey of four hours.

Heute: Taufe der FRIDTJOF NANSEN

Expeditions-Kreuzfahrtschiff Fridtjof Nansen

Schiffstaufe auf Spitzbergen

Heute, am 14. September, wird die bereits Ende 2019 fertig gestellte und an Hurtigruten abgelieferte FRIDTJOF NANSEN (IMO 9813084) getauft. Die Taufe des Expeditions-Kreuzfahrtschiffs mit Hybrid-Antrieb findet auf Longyearbyen auf Spitzbergen statt. Damit setzen Hurtigruten den Trend fort, Expeditionskreuzfahrtschiffe an ungewöhnlichen Orten taufen zu lassen. Taufpatinnen des 140 Meter langen Kreuzfahrtschiffs mit Platz für 530 Passagiere sind Hilde Fålun Strøm und Sunniva Sørby, die beiden ersten Frauen, die abgeschieden von der Außenwelt auf Spitzbergen überwintert haben. Sie lebten von 2019 bis 2020 für viele Monate allein in einer Jagdhütte in Bamsebu, 140 Kilometer, von der nächsten Siedlung entfernt. Ihre einzigen Nachbarn waren die Eisbären.

Today: Naming Ceremony for FRIDTJOF NANSEN

Ship christening on Svalbard

Today, September 14th, the FRIDTJOF NANSEN (IMO 9813084), which was completed at the end of 2019 and delivered to Hurtigruten, will be officially christened. The naming ceremony of the expedition cruise ship with hybrid propulsion takes place on Longyearbyen on Svalbard. With this, Hurtigruten is continuing the trend of having expedition cruise ships christened in unusual locations. The godmothers of the 140-meter-long cruise ship with a passenger capacity of 530 are Hilde Fålun Strøm and Sunniva Sørby, the first two women to spend a whole winter on Svalbard, isolated from the outside world. From 2019 to 2020 they lived alone for many months in a hunting lodge in Bamsebu, 140 kilometers from the nearest settlement. Their only neighbors were the polar bears.

65 Jahre MS NORDSTJERNEN

Nordstjernen

Jubiläum eines Klassikers, der noch in Fahrt ist

Vor 65 Jahren, am 1. März 1956, startete die NORDSTJERNEN zu ihrer Jungfernfahrt auf den Hurtigruten. Gebaut worden war sie bei Blohm + Voss in Hamburg. Das knapp 89 Meter lange Passagierschiff ist mit einer Bruttoraumzahl von 2191 vermessen.

Die NORDSTJERNEN wurde in den Jahren 2012 / 2013 umfassend renoviert, auch im Hinblick auf Denkmalschutz. Im Hurtigruten-Dienst fuhr sie da schon nicht mehr. Der kleine, gemütliche Liner mit familiärer Atmosphäre fährt inzwischen für Vestland Classic.

Unten ein Video von Bord der NORDSTJERNEN.

65 years MS NORDSTJERNEN

Anniversary of a classic liner that is still in operation

65 years ago, on March 1, 1956, the NORDSTJERNEN started her maiden voyage on the Hurtigruten along the Norwegian coast. She was built by Blohm + Voss in Hamburg. The almost 89 meter long passenger ship is measured with a gross tonnage of 2,191. The NORDSTJERNEN was extensively renovated in 2012/2013, also with regard to monument protection. She was no longer on the Hurtigruten service by then. The small, cozy liner with a family atmosphere is now sailing for Vestland Classic. Below is a video from on board the NORDSTJERNEN.

Hurtigruten verkaufen ihre LOFOTEN

Hurtigruten-Schiff LOFOTEN

Oldtimer-Schiff wird Schulschiff

Die norwegische Reederei Hurtigruten werden ihre LOFOTEN (IMO 5424562) an die Maritim Vidergående skole Sørlandet verkaufen. Das wurde seitens Hurtigruten am Donnerstag, den 26. November, mitgeteilt.

Die LOFOTEN ist seit der Außerdienststellung der NORDSTJERNEN im Jahr 2012 das älteste Schiff in der Hurtigruten-Flotte. Mit dem Verkauf an die Maritim Vidergående skole Sørlandet ist der Erhalt des Schiffs voraussichtlich für die nächsten Jahre gesichert. Die LOFOTEN wurde 1964 bei Akers mekaniske verksted in Oslo für Vesteraalens Dampskibsselskap gebaut. Sie ist 87 Meter lang und mit einer Bruttoraumzahl von 2.621 vermessen.

Maritim Vidergående skole Sørlandet betreibt derzeit die SJØKURS (IMO 5289247) ex RAGNVALD JARL, gebaut 1956 bei Blohm & Voss in Hamburg.

Hurtigruten will sell their LOFOTEN

Classic liner will become a training ship

The Norwegian shipping company Hurtigruten will sell their LOFOTEN (IMO 5424562) to the Maritim Vidergående skole Sørlandet. This was announced by Hurtigruten on Thursday, November 26th.

The LOFOTEN has been the oldest ship in the Hurtigruten fleet since the NORDSTJERNEN was decommissioned in 2012. With the sale to Maritim Vidergående skole Sørlandet, the survival of the ship can be expected for the next few years at least. The LOFOTEN was built in 1964 by Akers mekaniske verksted in Oslo for Vesteraalens Dampskibsselskap. She is 87 meters long and measured with a gross tonnage of 2,621. Maritim Vidergående skole Sørlandet currently operates the SJØKURS (IMO 5289247) ex RAGNVALD JARL, built in 1956 by Blohm & Voss in Hamburg.

Kreuzfahrt: Tanz auf dem Vulkan

Tanz auf dem Vulkan

Kreuzfahrt in der Corona-Krise

Die Kreuzfahrtgesellschaften wollen nach monatelangem Lockdown endlich wieder durchstarten, und viele Urlauber wünschen sich ebenfalls, bald wieder auf Kreuzfahrt gehen zu können. Klar ist, dass Kreuzfahrten vorerst nicht mehr so sein werden wie bisher. Dennoch haben erste Reedereien bereits einen Neustart gewagt, und einige Staaten lassen wieder Kreuzfahrtschiffe in ihren Häfen starten oder ankommen. Weitere Reedereien und weitere Staaten wollen folgen.

In Deutschland sind bereits einige Kreuzfahrten gestartet, nämlich durch TUI Cruises, Hurtigruten und dem Newcomer Adler-Schiffe. AIDA musste den Neu-Start verschieben.

In Frankreich bietet Ponant bereits wieder Kreuzfahrten im Luxus-Segment an – ohnehin auf kleineren Schiffen.

Norwegen hatte zunächst Kreuzfahrten in norwegischen Gewässern ohne Landgang erlaubt, dann aber auch kurz darauf Landgänge zugelassen. Nun aber wurden zunächst für 14 Tage die Häfen für Kreuzfahrtschiffe wieder geschlossen. Hintergrund sind die jüngsten Corona-Fälle an Bord der ROALD AMUNDSEN von Hurtigruten. Inzwischen ist auch ein Fall auf der SeaDream I hinzugekommen.

Hurtigruten setzen damit ihre Kreuzfahrten vorerst aus.

Auch im Mittelmeer soll es wieder losgehen mit Kreuzfahrten. Hier wagen sich MSC Cruises aus der Deckung. Die Gesellschaft plant siebentägige Kreuzfahrten ins östliche Mittelmeer mit der MSC MAGNIFICA und ebenfalls siebentägige Kreuzfahrten im westlichen Mittelmeer mit der MSC GRANDIOSA. Im östlichen Mittelmeer sollen dabei auch Katakolon und Piräus angelaufen werden. Griechenland hatte bereits die Öffnung einiger Häfen für Kreuzfahrtschiffe angekündigt. Im westlichen Mittelmeer will MSC Civitavecchia, Neapel, Palermo und Valletta auf Malta anlaufen

Auch in Ost-Asien geht es allmählich wieder los. Dream Cruises haben mit der EXPLORER DREAM bereits mit Kreuzfahrten ab Taiwan speziell für taiwanische Gäste begonnen. Nun will sogar Indien folgen und hat angekündigt, ab November seine Häfen für Kreuzfahrtschiffe zu öffnen. Davon profitiert zunächst einmal die indische Kreuzfahrtgesellschaft Salesh Cruises.

Es ist jedoch absehbar, dass es auch in Zukunft zu COVID-19-Fällen an Bord kommen wird – trotz aller Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen. Geplante Kreuzfahrten werden wieder storniert werden müssen, Hafen-Öffnungen werden hier und dort sicherlich auch wieder zurückgenommen. Hundertprozentige Sicherheit wird es nicht geben, nicht an Bord und nicht bei der Reiseplanung.

Der Tanz auf dem Vulkan mit den Kreuzfahrten hat begonnen.

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Ocean Cruising: Dance on the Volcano

Cruising in times of  Corona crisis

The cruise lines want to start again after months of lockdown, and many holidaymakers also wish to be able to go on a cruise again soon. It is clear that cruises will no longer be the same for the time being. Nevertheless, the first shipping companies have already dared to make a fresh start, and some countries are again letting cruise ships start or arrive in their ports. Other shipping companies and other countries intend to follow.

Some cruises have already started in Germany, namely by TUI Cruises, Hurtigruten and the newcomer Adler ships. AIDA had to postpone the restart, though.

In France, Ponant offers cruises in the luxury segment – with smaller ships anyway.

Norway initially allowed cruises in Norwegian waters without shore leave, but then shortly afterwards allowed shore leave. But now the ports for cruise ships were closed again for at least 14 days. The background are the recent Corona cases on board the ROALD AMUNDSEN from Hurtigruten. In the meantime, also the SEADREAM I had a Corona case onboard.

Hurtigruten are suspending their cruises for the time being.

Cruises are also going start again in the Mediterranean. Here MSC Cruises are venturing out of cover. The company plans seven-day cruises in the Eastern Mediterranean with the MSC MAGNIFICA and also seven-day cruises in the Western Mediterranean with the MSC GRANDIOSA. In the Eastern Mediterranean, Katakolon and Piraeus will be called at. Greece had already announced the opening of some ports for cruise ships. In the Western Mediterranean, MSC plans to call Civitavecchia, Naples, Palermo and Valletta in Malta

Similar developments are seen in East Asia. With the EXPLORER DREAM, Dream Cruises has already started cruises from Taiwan especially for Taiwanese guests. Now even India wants to follow and has announced that it will open its ports for cruise ships from November. First of all, the Indian cruise company Salesh Cruises benefits from this.

However, it is foreseeable that COVID-19 cases will continue to occur on board in the future – despite all hygiene and precautionary measures. Planned cruises will have to be canceled again, port openings here and there will certainly be withdrawn. There will be no one hundred percent security, not on board and not when planning your trip

The dance on the volcano with the cruises has started.

Photo credit: volcano: Raden Saleh / Public domain

Cruise ship:  http://en.wikipedia.org/wiki/User:UpstateNYer     http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

Hurtigruten setzen Expeditions-Kreuzfahrten aus

MS Roald Amundsen

Es war so vielversprechend: Hurtigruten hatte als eine der weltweit ersten Reedereien wieder einen Kreuzfahrt-Betrieb aufgenommen. Nachdem nun mehrere Crew-Mitglieder sowie auch einige Passagiere, die kürzlich mit der ROALD AMUNDSEN auf Reisen gewesen waren, positiv auf COVD-19 getestet wurden, hat Hurtigruten nun jedoch vorerst alle Expeditions-Kreuzfahrten ausgesetzt. Das betrifft die Reisen mit der ROALD AMUNDSEN, mit der FRIDTJOF NANSEN sowie mit der SPITSBERGEN. Die Reisen im regulären Küstendienst sind dagegen nicht betroffen. Damit werden nun auch die 14tägigen Reisen mit dem Neubau FRIDTJOF NANSEN vorerst ausgesetzt.

Derzeit sammeln norwegische Behörden Informationen zu den Ausbrüchen an Bord der ROALD AMUNDSEN, um dann zu entscheiden, ob eine offizielle Untersuchung eingeleitet wird. Die Rede ist von 36 Crew-Mitgliedern und 4 Passagieren, die sich an Bord angesteckt haben sollen .

Hurtigruten suspending expedition cruises

It was so promising: Hurtigruten was one of the first shipping companies in the world to start cruising again. After several crew members and some passengers who had recently been onboard the ROALD AMUNDSEN had tested positive for COVD-19, Hurtigruten has now suspended all expedition cruises for the time being. This applies to voyages with ROALD AMUNDSEN, with the FRIDTJOF NANSEN and with the SPITSBERGEN. Voyages in the regular Norwegian coastal service are not affected.

The Norwegian authorities are currently gathering information about the outbreaks aboard ROALD AMUNDSEN before deciding whether to launch an official investigation. It is said that about 36 crew members and 4 passengers have been infected on board.

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FRIDTJOF NANSEN – Erst-Anlauf in Hamburg

FRIDTJOF NANSEN

Erste Kreuzfahrt ab Hamburg seit dem Lockdown

Die FRIDTJOF NANSEN (IMO 9813084), Hurtigrutens neuestes Expeditionskreuzfahrtschiff, traf am Morgen des 26. Juni zu ihrem Erst-Anlauf in Hamburg ein. Das 140 Meter lange Schiff hat Platz für maximal 530 Passagiere in 264 Kabinen. Es ist – wie auch schon das 2019 in Dienst gestellte Schwesterschiff ROALD AMUNDSEN – mit Hybrid-Antrieb und Polar-Klasse PC 6 ausgestattet.

Die FRIDTJOF NANSEN wird fortan und bis in den Herbst hinein im 14-Tage-Rhythmus Kreuzfahrten von Hamburg aus fahren. Die Reisen führen entlang der norwegischen Küsten und in die Fjorde. Häfen dürfen derweil nicht angelaufen werden. Kajak- und Zodiac-Ausflüge ohne Landgang werden dagegen möglich sein. Dies hat inzwischen auch die norwegische Regierung offiziell bestätigt.

Um etwa 18:00 Uhr hat die FRIDTJOF NANSEN ihren Liegeplatz am neuen Cruise Terminal Baakenhöft verlassen und sich an einem sonnigen Sommer-Abend auf den Weg zur ersten Kreuzfahrt gemacht.

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FRIDTJOF NANSEN – Maiden call in  Hamburg

First cruise from Hamburg since the lockdown

FRIDTJOF NANSEN (IMO 9813084), Hurtigruten’s newest expedition cruise ship, arrived in Hamburg on the morning of June 26 for her maiden call. The 140 meter long ship has a capacity of 530 passengers in 264 cabins. Like her sister ship ROALD AMUNDSEN, which went into service in 2019, she is equipped with hybrid propulsion and Polar class PC 6.

From now on until autumn , the FRIDTJOF NANSEN will continue cruising from Hamburg every 14 days. The trips lead along the Norwegian coasts and into the fjords. Meanwhile, ports may not be called. However, kayaking and zodiac excursions without going ashore will be possible. The Norwegian government has now even officially confirmed this.

At around 6:00 p.m., FRIDTJOF NANSEN left her berth at the new Cruise Terminal Baakenhöft at Hamburg and set sail on a sunny summer evening.

Kreuzfahrten ab Hamburg ab Juni 2020: Hurtigruten starten durch!

MS Fridtjof Nansen

Das ist eine Überraschung: Hurtigruten starten schon in Kürze mit Kreuzfahrten ab Hamburg. Vermutlich ist sie damit die erste Gesellschaft, die wieder mit Kreuzfahrten ab einem deutschen Hafen startet. Bereits am 26. Juni soll die erste 15-tägige Reise ab Hamburg beginnen.

Die Expeditionskreuzfahrten mit der ganz neuen FRIDTJOF NANSEN führen hinauf bis zum Nordkap und zurück – immer an der norwegischen Küste entlang und auch hinein in die Fjorde. Landausflüge wird es jedoch auf Grund der Einreisebeschränkungen in Norwegen vorerst nicht geben. Stattdessen sollen Kajak- und Zodiak-Exkursionen angeboten werden, was den Expeditions-Charakter der Reisen unterstreicht.

Die FRIDTJOF NANSEN wird auch nicht mit voller Passagier-Kapazitätsauslastung fahren.

Die weiteren Abfahrten sind am 10. Juli, 24. Juli, 7. August, 21. August und 4. September. Die Reisepreise starten bei EUR 4790,–.  Die Reisen sind ab sofort buchbar.

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Hurtigruten restarting cruises next week!

This is a surprise: Hurtigruten will soon start cruising from Hamburg. It is probably the first company to start cruising again from a German port. The first 15-day trip from Hamburg is scheduled to begin on June 26th.

The expedition cruises with the brand new FRIDTJOF NANSEN go up to the North Cape and back – always along the Norwegian coast and even into the fjords. However, there will not be any shore excursions due to the entry restrictions in Norway. Instead, kayak and zodiac excursions should be offered, which underlines the expedition character of the trips.

The FRIDTJOF NANSEN will not run at full passenger capacity.

Further departures are on July 10, July 24, August 7, August 21 and September 4. The Rates start at EUR 4790, -. The trips can now be booked.

Cover photo credit Cavernia / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)

Hurtigruten bald mit regelmäßigen Abfahrten ab Deutschland und UK

Midnatsol

Im Januar 2021 ist es soweit: Havila Kystruten treten als zweiter Betreiber in den norwegischen Küstendienst ein. Damit wird die traditionelle Hurtigrute wieder wie früher ein Gemeinschaftsdienst.  Die Gesellschaft Hurtigruten AS verliert dadurch Anteile am Geschäft. Um dies zu kompensieren, sollen Expeditionskreuzfahrten entlang der norwegischen Küste angeboten werden.

Dover und Hamburg werden Start-Häfen

Dabei werden Dover in UK und Hamburg in Deutschland regelmäßige Abfahrtshäfen, und zwar schon ab Januar 2021. Hurtigruten AS kommt damit eigenen Angaben zu Folge dem gestiegenen Wunsch der Passagiere nach, Kreuzfahrten in heimatnahen Häfen zu beginnen. Dieser Trend dürfte sich durch die COVID-19-Krise noch verstärken, wenn viele Urlauber mittelfristig Anreisen per Flugzeug vermeiden wollen.

Einzusetzende Schiffe

Ab Hamburg soll die bis dahin aufgewertete OTTO SVERDRUP (ex FINNMARKEN) fahren. Dabei werden eine Sommer- und eine Winterroute zum Nordkap und zurück angeboten.

Ab Dover wird regelmäßig die MAUD ex MIDNATSOL starten. Auch hier gibt es eine Sommer- und eine Winterroute, wobei nur im Sommer auch das Nordkap angesteuert wird. Aber auch Routen im Bereich der britischen Inseln stehen auf dem Programm.

Mit der TROLLFJORD werde Expeditionskreuzfahrten ab Bergen in Norwegen angeboten. Der Vorteil für die Gäste mit diesem Starthafen ist dann, dass mehr Häfen an der norwegischen Küste angelaufen werden. Darunter sind so außergewöhnliche Anlaufhäfen wie Reine auf den Lofoten, Fjærland und Træna.

Hurtigrute AS beabsichtigt, diese Schiffe dann mit Biodiesel zu betreiben.

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Hurtigruten: Regular sailings from UK and Germany

In January 2021 the time has come: Havila Kystruten is joining the Norwegian coastal service as second operator. As a result, the traditional Hurtigrute is once again operated by more than one company. The company Hurtigruten AS is losing shares in the business. To compensate for this, expedition cruises along the Norwegian coast will be offered.

Dover and Hamburg as departure ports

Dover in the UK and Hamburg in Germany will become regular departure ports, starting already in January 2021. Hurtigruten AS are stating, they are responding to the increased desire of passengers to start cruises in ports close to home. This trend is likely to be intensified by the COVID 19 crisis if many holidaymakers want to avoid travelling by plane in the medium term.

Ships to be used

From Hamburg, the upgraded OTTO SVERDRUP (ex FINNMARKEN) will sail. A summer and a winter route to the North Cape and back are offered.

The MAUD ex MIDNATSOL will start regularly from Dover. There is also a summer and a winter route here, although the North Cape is only a summer destination. Iteneraries in the area of ​​the British Isles are also on the program.

The TROLLFJORD will offer expedition cruises from Bergen in Norway. The advantage for guests with this starting port is that more ports are called on the Norwegian coast. These include such exceptional ports of call as Reine in Lofoten, Fjærland and Træna.

Hurtigrute AS intends to operate these ships with biodiesel.

Photo credit: Rainer Bleek, unsplash.com

Hurtigruten stellen Betrieb weitgehend ein

Hurtigruten - Trollfjord

Der Corona-Virus geht auch an Hurtigruten nicht vorbei. Die Gesellschaft hat beschlossen, ihre Expeditionskreuzfahrtschiffe nach und nach an die Pier zu legen, aber auch den Küstenverkehr an der norwegischen Küste weitgehend einzustellen. In Abstimmung mit der norwegischen Regierung werden dennoch zwei Schiffe weiterhin einige Häfen in Norwegen bedienen, um dringend benötigte Versorgungsgüter in die Gemeinden an der norwegischen Küste zu bringen. Der reguläre Fahrplan wird allerdings auch von diesen Schiffen nicht mehr bedient.

Auch für Hurtigruten sind diese Maßnahmen ein schwerwiegender Einschnitt, der auch mit sich bringt, dass ca. 2.800 Mitarbeiter vorübergehend ohne Beschäftigung sind.

Hurtigruten suspending operations

Norwegian shipping company Hurtigruten is affected by the Corona virus as well. The company has decided to gradually put its expedition cruise ships on the pier, but also to largely shut down coastal traffic on the Norwegian coast. In coordination with the Norwegian government, two ships will still serve some ports in Norway to bring much-needed supplies to the communities on the Norwegian coast. However, the regular timetable is no longer served by these ships either.

These measures are also a serious cut for Hurtigruten, which also means that around 2,800 employees are temporarily out of work.

Vestland Classic übernehmen ehemalige RAGNVALD JARL

Sjøkurs

Bereits im vergangenen Jahr hatten Sørlandet Seilende Skoleskibs angekündigt, ihre als Schulschiff eingesetzte SJØKURS verkaufen zu wollen. Wir berichteten.. Bei dem Schiff handelt es sich um die ehemalige RAGNVALD JARL der Hurtigruten, gebaut 1956 bei Blohm & Voss in Hamburg für Det Nordenfjeldske Dampskibsselskab. 1995 war die RAGNVALD JARL aus dem Hurtigruten-Dienst ausgeschieden. In der Folgezeit war sie für die Rogaland Sjøaspirantskole als GANN unterwegs gewesen.

Mit der 2019 von der Reederei verkündeten Entscheidung, sich von dem Schiff zu trennen, musste auch damit gerechnet werden, dass der Oldtimer verschrottet werden würde. Diesem Schicksal entgeht das Schiff nun aber: Dem Vernehmen nach hat die Gesellschaft Vestland Classic, die bereits die NORDSTJERNEN betreibt, den Oldtimer gekauft und will sie in Gdansk renovieren lassen.

Vestland Classic taking over former RAGNVALD JARL

SJØKURS saved from scrapping

Norway based Sørlandet Seilende Skoleskibs had already announced last year that they would sell their SJØKURS used as a training ship. The ship is the former Hurtigruten liner RAGNVALD JARL, built in 1956 at Blohm & Voss in Hamburg for Det Nordenfjeldske Dampskibsselskab. In 1995 RAGNVALD JARL left the Hurtigruten service. Subsequently, she sailed for Rogaland Sjøaspirantskole as GANN.

With the decision announced in 2019 by the shipping company to get rid of the ship, it had to be expected that the classic liner would be scrapped. The ship now escapes this fate: According to reports, the company Vestland Classic, which already operates the NORDSTJERNEN, bought the classic ship and wants to have it renovated in Gdansk.

Bild-Nachweise:

Sjøkurs ved tollboden, Granvin til høyre  (Foto verändert) Von Jarvin – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4686997

Sjøkurs bei Trondheim (Foto verändert) – Von Trondheim Havn from Trondheim, Norway – MS Sjøkurs, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27647695

Sjøkurs in Göteborg (Foto verändert) – Von Bo Randstedt – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30815293

Sjøkurs in Brest (Foto verändert) – Von Frédéric MICHEL – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=20291211

Gann:  Copyright Cruisedeck.de

UPDATE: Der Link zur TV-Sendung: 9 Tage nonstop von einer Kreuzfahrt!

SPITSBERGEN

9-Tage-Kreuzfahrt rund ums Spitzbergen – Das kann man in einer Fernseh-Sendung miterleben, und zwar ununterbrochen, wenn man möchte. Die im August 2019 an Bord des Hurtigruten-Schiffs SPITSBERGEN aufgezeichnete Sendung läuft seit 31. Januar und dauert noch bis 9. Februar im norwegischen Fernsehen. Anlass der Sendung aus der in Norwegen beliebten Reihe „Minutt for minutt“ ist übrigens das 100-jährige Bestehen des Spitzbergen-Vertrags.

Und hier ist Euer Link zu den Streams dieses außergewöhnlichen TV-Erlebnisses:

https://tv.nrk.no/serie/svalbard-minutt-for-minutt

Titelbild:  Von Isak Løvik – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50510795

UPDATE: The link to the TV show: 9 days non-stop from a cruise!

9-day cruise around Spitsbergen – you can experience that on a television program – without interruption, if you like. The program, recorded on board the Hurtigruten ship SPITSBERGEN in August 2019, is shown since January 31 and will continue until February 9 on Norwegian television. Occasion of this TV program from the popular “Minutt for minutt” series in Norway is the 100th anniversary of the Spitsbergen Treaty.

And here is your link to the streams of this extraordinary TV experience:

https://tv.nrk.no/serie/svalbard-minutt-for-minutt

Cover picture: By Isak Løvik – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50510795

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