Die großen Werften nehmen Arbeit wieder auf

Chantiers de l'Atlantique

Ganz allmählich wird die Produktion auf den Werften wieder aufgenommen und damit der Kreuzfahrtschiffbau fortgesetzt.

Eine Übersicht:

Chantiers de l’Atlantique, Saint Nazaire

Am 27. April wurde begonnen, die Produktion wieder aufzunehmen. Losgehen sollte es zunächst mit Arbeiten an Bord sowie mit dem Bau von Kabinen. Die Arbeit findet unter der Verwendung von Schutzausrüstung statt.

Fincantieri

Bereits am 20. April wurde auf allen italienischen Standorten von Fincantieri die Arbeit wieder begonnen, um dann schrittweise weiter hochgefahren zu werden. Von einem normalen Produktionsprozess wird jedoch nicht vor Ende Mai / Anfang Juni ausgegangen.

MV-Werften

Die MV-Werften planen eine schrittweise Wiederaufnahme der Produktion ab Anfang Mai. Dies betrifft die drei Werft-Standorte Wismar, Rostock und Stralsund.

Meyer-Werft

Die Meyer-Werft hatte auf ihren beiden Standorten in Papenburg und in Turku die Produktion zwar zurückgefahren, aber nicht unterbrochen. Es wird unter höheren Sicherheitsvorkehrungen weitergearbeitet.

Alle Werften zusammengerechnet halten derzeit im Kreuzfahrtschiffbau ein Auftragsvolumen von etwa 60 Milliarden US-Dollar. Das sind mehr als 100 Schiffe innerhalb der nächsten 8 Jahre. Ob dieses Auftragsvolumen noch gehalten werden kann, ist jedoch fraglich. Es wird befürchtet, dass Kreuzfahrtgesellschaften einige Bestellungen stornieren werden.

20 Kreuzfahrtschiffe sollten 2020 abgeliefert werden, einige Schiffe wurden bereits fertiggestellt. Auf Grund der Corona-Krise verzögert sich jedoch die Ablieferung der weiteren Schiffe. Dazu gehören die IONA für P&O, die ENCHANTED PRINCESS für Princess Cruises, die Crystal Endeavor für Crystal Cruises, die MARDI GRAS für Carnival Cruise Line, die COSTA FIRENZE, die MSC VIRTUOSA sowie für Royal Caribbean die ODYSSEY OF THE SEAS.

q?_encoding=UTF8&ASIN=8790924681&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Die großen Werften nehmen Arbeit wieder aufq?_encoding=UTF8&ASIN=8790924681&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Die großen Werften nehmen Arbeit wieder auf q?_encoding=UTF8&ASIN=8790924681&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Die großen Werften nehmen Arbeit wieder aufq?_encoding=UTF8&ASIN=8790924681&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Die großen Werften nehmen Arbeit wieder auf q?_encoding=UTF8&ASIN=8790924681&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Die großen Werften nehmen Arbeit wieder aufq?_encoding=UTF8&ASIN=8790924681&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Die großen Werften nehmen Arbeit wieder auf q?_encoding=UTF8&ASIN=8790924681&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Die großen Werften nehmen Arbeit wieder aufq?_encoding=UTF8&ASIN=8790924681&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Die großen Werften nehmen Arbeit wieder auf

Major shipyards starting work again

Production on the shipyards is gradually being resumed and cruise ship construction is thus continued.

An overview:

Chantiers de l’Atlantique, Saint Nazaire

Production started again on April 27th. The first step was to start working on board and building cabins. The work takes place using protective equipment.

Fincantieri

Work was resumed on April 20 on all Fincantieri locations in Italy, before increasing work process step by step. However, a normal production process is not expected until late May / early June.

MV Yards

The MV shipyards in Germany are planning to gradually resume production from the beginning of May. This affects the three shipyard locations Wismar, Rostock and Stralsund.

Meyer shipyard

The Meyer shipyard had cut back production on its two locations in Papenburg and Turku, but had not interrupted it. Work continues under higher safety precautions.

All of the shipyards currently hold an order volume of approximately $ 60 billion in cruise ship construction. That is more than 100 ships within the next 8 years. However, it is questionable whether this order volume can still be maintained. It is feared that cruise lines will cancel several orders.

20 cruise ships should be delivered in 2020, some ships have already been completed. However, due to the Corona crisis, the delivery of the other ships is delayed. These include the IONA for P&O, the ENCHANTED PRINCESS for Princess Cruises, the Crystal Endeavor for Crystal Cruises, the MARDI GRAS for Carnival Cruise Line, the COSTA FIRENZE, the MSC VIRTUOSA and for Royal Caribbean the ODYSSEY OF THE SEAS.

Cover Photo Credit: Cédric Quillévéré / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)

Ems-Überführung der IONA – ein Anachronismus

IONA

Die IONA (IMO 9826548) ist das dritte Schiff der Helios-Klasse und dank seines LNG-Antriebs eines der modernsten Schiffe der weltweiten Kreuzfahrt-Flotte. Dennoch fällt die IONA gerade irgendwie aus der Zeit. Wurden die Vorgänger-Schiffe der Helios-Klasse, die AIDAnova (IMO 9781865) und die COSTA SMERALDA (IMO 9781889) noch mit erheblicher Verzögerung fertiggestellt, liegt die Meyer-Werft mit der IONA offensichtlich wieder einigermaßen im Zeitplan. Doch was ist das noch wert in diesen Zeiten? Vermutlich hätte P&O, die britische Kreuzfahrtgesellschaft, für die die IONA gebaut wird, derzeit auch keine großen Einwände, wenn ihr neues Flaggschiff etwas später fertig wird als geplant. Wegen der Corona-Krise liegen ohnehin weltweit fast alle Kreuzfahrtschiffe irgendwo ohne Beschäftigung an der Pier oder auf Reede.

Fast so, als sei nichts geschehen, gleitet die IONA friedlich die Ems hinunter von der Meyer-Werft Richtung Nordsee – in eine Welt, die nicht mehr dieselbe ist wie noch vor ein paar Wochen, eine Welt, die gerade nicht auf ein neues Kreuzfahrtschiff für 6.000 Passagiere wartet – sei es noch so umweltfreundlich und modern.

Dabei ist die IONA schon jetzt irgendwie auch vom Corona-Virus betroffen, denn auch auf der Meyer-Werft hat es mindestens einen infizierten Mitarbeiter gegeben. Daher ist auf der IONA auch nicht wie geplant eine Crew von etwa 2.000 Leuten sowie hunderte Techniker und Arbeiter an Bord, um einerseits den Innenausbau weiter voranzutreiben und andererseits die Arbeitsabläufe an Bord zu testen. Stattdessen ist die Zahl der Personen an Bord deutlich verringert worden, dicht gedrängtes Arbeiten soll vermieden werden. Wer an Bord gekommen ist, musste sich zuvor die Temperatur messen lassen. 100 % Sicherheit gibt auch das nicht.

Ein paar Bilder von der IONA auf der Ems möchten wir Euch dennoch nicht vorenthalten. – aufgenommen übrigens von einem Fotografen vor Ort

 IONA’s river Ems transit – an anachronism

The IONA (IMO 9826548) is the third Helios class ship and, thanks to its LNG propulsion, is one of the most modern ships in the global cruise fleet. Nevertheless, the IONA is somehow out of time. If the predecessor ships of the Helios class, the AIDAnova (IMO 9781865) and the COSTA SMERALDA (IMO 9781889) were completed with a considerable delay, the Meyer shipyard with the IONA is obviously back on schedule to some extent. But what is it still worth in these times? P&O, the British cruise company for which the IONA is being built, would probably not have much of an objection at the moment if their new flagship is finished a little later than planned. Because of the corona crisis, almost all cruise ships worldwide are somewhere without employment at the pier or on anchorage.

Almost as if nothing had happened, the IONA is gliding peacefully down the river Ems from the Meyer shipyard towards the North Sea – into a world that is no longer the same as a few weeks ago, a world that just isn’t waiting on a new cruise ship for 6,000 passengers – no matter how environmentally friendly and modern the ship is.

The IONA is already somehow affected by the corona virus, because there were at least one infected employee at the Meyer shipyard. That is why IONA does not have a crew of around 2,000 people and hundreds of technicians and workers on board, as planned, on the one hand to further advance the interior work and on the other hand to test the work processes on board. Instead, the number of people on board has been significantly reduced, and crowded work should be avoided. Anyone who came on board had to have the temperature measured beforehand. That doesn’t give 100% security either.

We would not like to withhold a few pictures of the IONA on the Ems river. – photos taken by a local photographer

IONA verlässt Bauhalle in Papenburg

IONA - P&O

Das neueste Schiff für die Flotte der P&O Cruises, die IONA, hat die Bauhalle der Meyer-Werft in Papenburg verlassen. In der Nacht zum 14. Februar 2020 erfolgte die Ausdockung.

Die IONA ist das dritte Schiff der Helios-Klasse und das zweite Schiff dieser Reihe, das in Papenburg entsteht. Dabei handelt es sich um moderne Kreuzfahrtschiffe mit hochmodernem LNG-Antrieb. Die IONA (IMO 9826548) soll Platz für etwa 5.200 Passagiere bieten. Ablieferung des nach einer Hebriden-Insel benannten Schiffs ist für Mai 2020 vorgesehen. Ein Schwesterschiff für P&O soll 2022 folgen.

Titelbild: verändertes Bild von Frankee 67 – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=87046545

q?_encoding=UTF8&ASIN=B00EUF2HWK&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE IONA verlässt Bauhalle in Papenburgq?_encoding=UTF8&ASIN=B00EUF2HWK&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE IONA verlässt Bauhalle in Papenburg q?_encoding=UTF8&ASIN=B00EUF2HWK&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE IONA verlässt Bauhalle in Papenburgq?_encoding=UTF8&ASIN=B00EUF2HWK&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE IONA verlässt Bauhalle in Papenburg q?_encoding=UTF8&ASIN=B00EUF2HWK&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE IONA verlässt Bauhalle in Papenburgq?_encoding=UTF8&ASIN=B00EUF2HWK&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE IONA verlässt Bauhalle in Papenburg q?_encoding=UTF8&ASIN=B00EUF2HWK&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE IONA verlässt Bauhalle in Papenburgq?_encoding=UTF8&ASIN=B00EUF2HWK&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE IONA verlässt Bauhalle in Papenburg

IONA left construction hall in Papenburg

The latest ship for the P&O Cruises fleet, the IONA, has left the Meyer-Werft construction hall in Papenburg. The float out took place in the night of February 14, 2020.

The IONA is the third ship of the Helios class and the second ship in this series to be built in Papenburg. These are modern cruise ships with state-of-the-art LNG propulsion. The IONA (IMO 9826548) is said to offer space for around 5,200 passengers. Delivery of the ship named after a Hebridean island is scheduled for May 2020. A sister ship for P&O is to follow in 2022.

Cover picture: modified picture from Frankee 67 – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=87046545

COSTA SMERALDA – 100 Tage bis zur Jungfernfahrt

costa smeralda - copyright costa cruises

Erstes LNG-Kreuzfahrtschiff für Costa Crociere.

Bei Costa blickt man der Fertigstellung der COSTA SMERALDA entgegen, die derzeit bei Meyer Turku gebaut wird und das innovativste und sauberste Schiff der Costa-Flotte wird. Genau 100 Tage sind es noch bis zum Start der Jungfernfahrt am 4. November 2019 in Savona. Am Tag zuvor soll das Schiff in Savona getauft werden..

Zweites Schiff der Helios-Klasse: COSTA SMERALDA

Die COSTA SMERALDA (IMO 9781889) ist nach der AIDAnova (IMO 9781865) das zweite Schiff der Helios-Klasse. Insgesamt neun Schiffe dieser Klasse hat die Carnival Corporation für vier Marken ihres Konzerns bestellt. Die Kreuzfahrtschiffe der Helios-Klasse werden allesamt mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben und gehören damit weltweit zu den innovativsten und saubersten Kreuzfahrtschiffen. Damit leisten Carnival und die Meyer-Werft Pionier-Arbeit für die Kreuzfahrtindustrie. Noch nie zuvor wurden so große Kreuzfahrtschiffe und eine so lange Baureihe mit innovativer LNG-Antriebstechnik gebaut. Die Schiffe sind jeweils mit einer Bruttoraumzahl von 183.900 vermessen und 337 Meter lang. Sie werden auf den Werft-Standorten Papenburg und Turku gebaut, die COSTA SMERALDA ist das erste Helios-Klasse-Schiff aus Turku.

Die weiteren Schiffe der Helios-Klasse

Die nächsten Schiffe dieser Klasse nach der COSTA SMERALDA sind die IONA (IMO 9826548) zur Ablieferung 2020 sowie die MARDI GRAS (IMO 9837444) für Carnival Cruise Lines zur Ablieferung im selben Jahr. Danach erhält jede der Gesellschaften (AIDA, Costa, P&O, Carnival) jeweils ein zweites Schiff und zum Schluss AIDA Cruises ein drittes.

Costa-Smeralda_Side-Perspective COSTA SMERALDA – 100 Tage bis zur Jungfernfahrt

Bilder Copyright Costa Crociere

Stahlschnitt für Carnival XL-Schiff

Carnival XL

Projekt Carnival XL – Baubeginn bei Meyer Turku

Während sich die Indienststellung des ersten LNG-betriebenen Kreuzfahrtschiffs, der AIDAnova, noch ein wenig verzögert, wurde kürzlich mit dem Bau des nächsten LNG-betriebenen Kreuzfahrtschiffs begonnen. Bei Meyer in Turku wurde am 15. November der erste Stahlschnitt für ein Schiff für Carnival Cruise Lines gefeiert. Das Schiff soll mit 180.000 gross tons vermessen und für 5.286 Passagiere ausgelegt werden. Ablieferung ist für 2020 geplant. Der Name des Schiffs wurde indes noch nicht festgelegt, das Projekt läuft unter dem Namen Carnival XL.

Das neue Schiff für Carnival Cruise Lines wird auch eine neue Rumpf-Bemalung bekommen, nämlich eine blaue Schürze um den Bug. Das scheint in Trend zu kommen,q?_encoding=UTF8&ASIN=3782210417&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Stahlschnitt für Carnival XL-Schiffq?_encoding=UTF8&ASIN=3782210417&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Stahlschnitt für Carnival XL-Schiff denn Hapag-Lloyd Cruises wollen einige ihrer Schiffe ganz ähnlich bemalen.

Ein zweites Schiff der Carnival XL-Klasse soll ab 2020 bei Meyer gebaut werden und voraussichtlich 2022 in See stechen. Insgesamt will der Carnival-Konzern neun LNG-betriebene Kreuzfahrtschiffe von Meyer übernehmen. Erstes Schiff wird die AIDAnova (IMO 9781865), gefolgt von der COSTA SMERALDA (IMO 9781889) im Herbst 2019. Das nächste LNG-Schiff aus Papenburg wird dann die IONA (IMO 9826548) für P&O.

Titelbild: Copyright Carnival Cruise Line

TV-Tipp: ZDF – Die Schiffsbauer – Vom Stahlklotz zum Luxusliner

Vom Stahlklotz zum Luxusliner - AIDAnova

Vom Stahlklotz zum Luxusliner – Entstehung der AIDAnova

Das ZDF zeigt eine Reportage über den Bau der AIDAnova auf der Meyer-Werft in Papenburg – vom Stahlklotz zum Luxusliner. Anlass dieser Dokumentation ist die Tatsache, dass es sich um das weltweit erste Kreuzfahrtschiff handelt, das zu 100% mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben werden kann. Damit ist die AIDAnova eben nicht nur das neue Flaggschiff der AIDA-Flotte, sondern ein Meilenstein im Passagierschiffbau.

Die AIDAnova ist das erste Schiff der sogenannten Helios-Klasse. Weitere Schiffe dieser Klasse werden folgen, nämlich die COSTA SMERALDA, die indes bei Meyer Turku gebautq?_encoding=UTF8&ASIN=3782210417&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE TV-Tipp: ZDF – Die Schiffsbauer – Vom Stahlklotz zum Luxuslinerq?_encoding=UTF8&ASIN=3782210417&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE TV-Tipp: ZDF – Die Schiffsbauer – Vom Stahlklotz zum Luxuslinerwird. Das nächste Schiff aus dieser Reihe, das in Papenburg entsteht, wird die IONA für die britische Kreuzfahrtgesellschaft P&O sein. AIDA Cruises, Costa sowie P&O gehören zum Carnival-Konzern.

Das ZDF hat den Bau der AIDAnova begleitet und zeigt beispielsweise, welche Herausforderungen während der Bauphase bewältigt werden mussten.

Die AIDAnova ist nach der Emsüberführung inzwischen im niederländischen Eemshaven erstmals mit LNG betankt worden und wird nun startklar gemacht für die Probefahrten in der Nordsee. Diese sollen voraussichtlich am 24. / 25. Oktober beginnen.

Freuen wir uns auf eine spannende Fernseh-Reportage:

ZDF

 21.10.2018

18:00 – 18:30

Die Schiffsbauer

Vom Stahlklotz zum Luxusliner

Emspassage der AIDAnova

AIDAnova - vor Ditzum

AIDAnova hat die Emspassage erfolgreich gemeistert.

Die AIDAnova hat am Abend des 8. Oktober 2018 die Meyer-Werft in Papenburg verlassen und sich – Heck voran – auf den Weg Richtung Nordsee begeben. Um die Emspassage zu ermöglichen, war der Fluss zuvor aufgestaut worden.

Begleitet wurde das neue Flaggschiff der AIDA-Flotte von vielen Fans und Schaulustigen, die an den Ufern der Ems standen. AIDA Cruises bedankten sich bei den Zuschauern mit Brezeln, Croissants und Kaffee. Das war übrigens ein Novum bei einer Emspassage und eine sehr gute Idee, wie wir fanden.

Die Nadelöhre während der EmspassageAIDAnova-kreuzt-den-Emstunnel-300x225 Emspassage der AIDAnova

Mitten in der Nacht hat die AIDAnova die Friesenbrücke bei Weener passiert. Deutlich vor dem festgelegten Zeitplan traf sie anschließend am nächsten Morgen früh um 6 Uhr an der Jann-Berghaus-Brücke in Leer ein und erreichte damit das zweite Nadelöhr während ihrer Emspassage. Um 6:30 Uhr erfolgte die Durchfahrt. Für die Brücken-Besatzung auf der AIDAnova nicht von Bedeutung, allerdings für die Schaulustigen ein schönes Foto-Motiv war die Passage der Ems dort, wo der Fluss die Autobahn 31 durch den Emstunnel kreuzt. Das war schon in den Morgenstunden um etwa 7:30.

AIDAnova-kreuzt-den-Emstunnel-300x225 Emspassage der AIDAnovaNach Sonnenaufgang wurden die Zuschauer mit fantastischen Blicken in der tief stehenden Morgensonne belohnt. Nachdem die Ems-Kurve zwischen Jemgum und Moormerland passiert war, konnte AIDAnova gegen 11:30 bei Oldersum auf den Endspurt zum Emssperrwerk einbiegen. Gegen 12:00 traf sie am Sperrwerk bei Gandersum ein. Die Passage des Emssperrwerks erfolgte etwa eine Stunde später. Auf dem Weg Richtung Emden wurde der am Bug montierte Ponton gelöst, bevor um 14:45 Uhr vor Emden das Drehmanöver begann. Ab 15:00 Uhr konnte AIDAnova nach ihrer erfolgreichen Emspassage an diesem sonnigen TagAIDAnova-kreuzt-den-Emstunnel-300x225 Emspassage der AIDAnova ihre Reise durch die Emsmündung Richtung Eemshaven fortsetzen, wo sie um etwa 21:00 Uhr eintraf.

Als nächstes stehen Probefahrten in der Nordsee an, bevor AIDAnova im November zu ihrer ersten Kreuzfahrt aufbricht.

Die Helios-Klasse

Die AIDAnova (IMO 9781865) ist das erste Schiff der Helios-Klasse. Dabei ist sie aber ebenAIDAnova-kreuzt-den-Emstunnel-300x225 Emspassage der AIDAnovaAIDAnova-kreuzt-den-Emstunnel-300x225 Emspassage der AIDAnovanicht nur ein neues Schiff in der AIDA-Flotte, sondern ein Meilenstein in der Geschichte der Kreuzfahrtschiffe. Sie ist nämlich der erste Cruise Liner, der komplett mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben werden kann. Das neue Schiff ist 337 Meter lang, 42 Meter breit und mit einer Bruttoraumzahl von 183.900 vermessen. Bis zu maximal 6.600 Passagiere in etwa 2.500 Passagier-Kabinen sollen bei voller Auslastung an Bord Platz finden können.

Das nächste Schiff der Helios-Klasse wird die COSTA SMERALDA (IMO 9781889), die allerdings von Meyer Turku gebaut wird. Ablieferung soll 2019 erfolgen. In Papenburg wiederum wird als nächstes Schiff der Helios-Klasse die IONA (IMO 9826548) für P&O Cruises gebaut.

Noch mehr Bilder von der Emspassage der AIDAnova

 

 

 

Brennstart für die neue IONA für P&O

IONA für P&O

Die IONA für P&O

Auf der Meyer-Werft in Papenburg wurde dieser Tage mit dem Bau der IONA für P&O Cruises begonnen. Im Zuge dessen wurde auch der Name IONA bekanntgegeben. Der Neubau soll Platz für bis zu 5.200 Passagiere haben. Er wird dabei 337 Meter lang und 42 Meter breit werden. Damit wird er das größte Kreuzfahrtschiff für den britischen Markt.

Vier Swimmingpools sowie acht Spezialitäten-Restaurants soll an Bord geben. Außerdem wird das Schiff einen umweltfreundlichen LNG-Antrieb bekommen.

Carnival setzt auf LNG

Die Carnival-Gruppe hat insgesamt 9 LNG-Schiffe bei Meyer in Auftrag gegeben. Diese werden sowohl am Standort Papenburg als auch in Turku gebaut. Die LNG-Tanks werden auf der Neptun-Werft in Warnemünde gebaut. Die IONA für P&O Cruises ist eines von zwei zu bauenden Schwesterschiffen. Sie soll im Frühjahr 2020 abgeliefert werden, während die Schwester 2 Jahre später erstmals in See stechen soll.

Prototyp für die LNG-betriebene Baureihe für den Carnival-Konzern ist übrigens die AIDAnova, die derzeit schon bei Meyer in Papenburg in Bau ist. Sie soll Ende 2018 abgeliefert werden. Bei Meyer Turku entsteht unterdessen die COSTA SMERALDA mit vorgesehener Ablieferung im Herbst 2019.

Mit den 9 beauftragten Schiffen mit LNG-Antrieb ist Meyer bisher Marktführer in dieser Technologie bei Kreuzfahrtschiffen.

q?_encoding=UTF8&ASIN=1445667401&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21 Brennstart für die neue IONA für P&Oq?_encoding=UTF8&ASIN=1445667401&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21 Brennstart für die neue IONA für P&OP&O hatten mit der ORIANA und AURORA bereits Kreuzfahrtschiffe bei Meyer bauen lassen. Diese waren 1995 bzw. 2000 in Fahrt gegangen. Mit der IONA für P&O entsteht nach fast 20 Jahren wieder ein Cruise Liner bei Meyer für die britische Traditionsreederei.

q?_encoding=UTF8&ASIN=1445667401&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21 Brennstart für die neue IONA für P&Oq?_encoding=UTF8&ASIN=1445667401&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21 Brennstart für die neue IONA für P&O